Prof. Dr. Andreas Benk

Noch Distanz zu den Plänen einer Amazon-Ansiedlung

Schwäbisch Gmünd. Wie berichtet will der Internethändler Amazon in Gmünd ein Verteilzentrum eröffnen. Auch in Lorch, Giengen und Essingen ist Amazon vorstellig geworden. Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats wird am kommenden Mittwoch über Amazon beraten. Die Sitzungsvorlage dazu wird an diesem Freitag ausgearbeitet, sagt Wirtschaftsbeauftragter Alexander Groll. Es werde ein Beschlussantrag gestellt, der die Stadtverwaltung ermächtigen soll, in Verhandlungen mit Amazon zu treten. Ganzen Beitrag lesen »

Baugebiete in der Beschleunigung

Auf der einen Seite steht der Wunsch von jungen Familien nach einem eigenen Heim, auf der anderen, Flächen zu schonen. Dazwischen bewegt sich die Diskussion im Gmünder Gemeinderat über die Entwicklung von neuen Wohnbauplätzen. Am Mittwochabend geht es konkret um zwei geplante Baugebiete:

Das Gebiet Hopfengarten: Am Ortsausgang von Hussenhofen Richtung Herlikofen plant die Stadt, sechs Bauplätze auf einer 6000-Quadratmeter-Fläche zu erschließen, die bisher im Flächennutzungsplan für Landwirtschaft vorgesehen ist. Die Straße „Am Hopfengarten“ ist damals so angelegt worden, dass das Baugebiet mühelos abgerundet werden kann, hat Planungsamtsleiter Gerhard Hackner den Stadträten bei der Vorberatung im Bau- und Umweltausschuss erläutert. Vertreter der Fraktionen Grüne, SPD, Linke und Bürgerliste regten an, dort mehr Menschen unterzubringen und fragten, ob auch Mehrfamilienhäuser möglich wären. Ganzen Beitrag lesen »

Baugebiet für „Reiche“ ist umstritten

Schwäbisch Gmünd. Die Pläne für acht neue Bauplätze geben am Mittwochabend im Bau- und Umweltausschuss den Anstoß für eine Grundsatzdiskussion über Klimaschutz, Flächenverbrauch und sozialen Wohnungsbau. Konkret geht es um den Entwurf für den Bebauungsplan „Wohnen am Vogelhof“. Die Stadtverwaltung plant, 2020 an der Vogelhofstraße acht Bauplätze auf 8000 Quadratmetern Fläche zu verkaufen, wie Stadtplanungsamtsleiter Gerhard Hackner erklärt. Bereits vor zwei Jahren hatte die Stadtverwaltung den vom Gemeinderat beschlossenen Entwurf für den Bebauungsplan für dieses Gebiet öffentlich gemacht. Die Anregungen von Nachbarn, vom Regierungspräsidium und anderen Stellen hat die Stadt mittlerweile eingearbeitet. So sieht der neue Entwurf etwa Wendeplatten statt Stichstraßen vor. Ganzen Beitrag lesen »

Millionen für Zukunft der Mozartschule

Jetzt passen die Pläne für die Erweiterung und die Generalsanierung der Mozartschule in Hussenhofen. Da sind sich die Stadträte des Bau- und Umweltausschusses am Mittwochabend einig.

Sabine Rieger vom Amt für Gebäudewirtschaft stellt in der Sitzung die überarbeiteten Planungen vor: Für die Erweiterung der Mozartschule ist zum einen eine Aufstockung im nördlichen Teil des Betonbaus vorgesehen. Dort entstehen zwei Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer. Zum anderen ist zwischen dem Betongebäude und dem Grundschul-Altbau ein Anbau mit zwei Geschossen geplant. Im Erdgeschoss soll die Mensa unterkommen, im ersten Stock sollen Gruppenräume, die Bibliothek und die Schulsozialarbeit Platz finden. Ganzen Beitrag lesen »

Gmünder Linke wirft Bosch Management Vertrauensbruch vor

In einer gemeinsamen Presseerklärung zeigen sich die Linksfraktion im Gmünder Gemeinderat sowie der Ortsvorstand über den völlig maßlosen Stellenabbau bei dem größten Arbeitgeber der Region Bosch AS empört.“Man kann es nicht anders sagen: Bosch und einige weitere Zulieferer hängen immer noch im Schlafmodus fest! Das Management hat außer der Devise Arbeitsplatzabbau keine anderen Ideen wie der Transformationsprozess bewältigt werden kann. Das ist ein Armutszeugnis“, so Ortsverbandssprecher Christian Zeeb. „Das Bosch-Management weiß sehr genau, dass es ausreichend Instrumente gibt, die sich bereits in den Krisenjahren 2008/2009 bewährt haben. Statt diese zu nutzen und durch temporäre Arbeitszeitreduzierung die aktuelle konjunkturelle Delle zu überbrücken, zettelt das Management wieder alte Verlagerungsdebatten an, nimmt den Abbau von 1760 Stellen und die damit verbundenen familiären Schicksalsschläge billigend in Kauf. Ganzen Beitrag lesen »

Auch in Stadtteilen dichter bauen?

Schwäbisch Gmünd. Der Platz für neue Häuser wird knapper. Soll Bauherren deshalb auch in Neubaugebieten in den Stadtteilen vorgeschrieben werden, dass sie zum Beispiel zweigeschossig bauen müssen? Über diese Frage kam es am Mittwoch im Gemeinderat zu einer hitzigen Debatte. Anlass war der anstehende Entwurfsbeschluss für das Baugebiet „Gmünder Feld III“ in Herlikofen. Dort sollen auf zwölf Bauplätzen 14 Wohneinheiten entstehen. Ortsvorsteher Thomas Maihöfer berichtete, dass er über 300 Anfragen von Bauinteressenten habe, erste Familien seien bereits in umliegende Gemeinden gezogen, wo sie Bauplätze bekamen. Der Bebauungsplan erlaubt im dritten Abschnitt des Gmünder Felds auch zweigeschossiges Bauen. Ganzen Beitrag lesen »

Rüge und Reue nach der Gartenschau

Es tut mir persönlich leid.“ Mit diesen Worten entschuldigt sich Baubürgermeister Julius Mihm am Mittwochabend bei den Stadträten dafür, „dass wir Ihr Vertrauen übermäßig beansprucht haben“ und die Stadträte nun „vollendete Tatsachen absegnen müssen“. Mit diesen Tatsachen meint der Bürgermeister die 975 000 Euro Mehrkosten, die Gmünd für die Remstal-Gartenschau bezahlen muss.

450 000 Euro Mehrkosten seien an verschiedenen Stellen für Erschließungen angefallen, 200 000 Euro für Sicherheitsmaßnahmen wie Geländer. Diese 650 000 Euro könnten nicht der eigentlichen Projektplanung angelastet werden. Es bleiben weitere 300 000 Euro Mehrkosten. „Ich bekenne, wir hatten keine optimale Projektorganisation“, sagt Julius Mihm dazu: „Es war ein bisschen ‘Augen zu und durch’, das gebe ich zu.“ Ganzen Beitrag lesen »

Fahrradfahrer blockieren die Straßen

Foto: Jan-Philipp Strobel

Fahrradfreundlicher soll die Gmünder Innenstadt werden – dafür protestierten Fahrradfahrer zum zweiten Mal auf der „Critical Mass“. Rund 120 Fahrradfahrer schlossen sich der Protestfahrt am Freitagnachmittag an. Laut klingelnd fuhren die Teilnehmer vom Bahnhofvorplatz über die Remsstraße zum Glocke-Kreisel, über die Königsturmstraße und die Rektor-Klaus-Straße zurück zum Ausgangspunkt nehmen die Fahrradfahrer die Straßen für sich ein. Auf dem Weg schließen sich weitere Radfahrer an.

Zu dieser Aktion haben SPD, Grüne, Linke, BUND und der Lieferservice „Gmünder Radler“ aufgerufen. Ganzen Beitrag lesen »

Stadträte signalisieren: Kein Turbokreisel am Glocke-Kreisel

Aus dem Glocke-Kreisel wird vermutlich kein Turbokreisel. Stadträte der Fraktionen Bündnis 90 / Die Grünen, SPD, Linke und Freie Wähler Frauen sprachen sich am Mittwoch gegen einen solchen Ausbau des Kreisels aus. Ausgangspunkt der Diskussion war, durch den Ausbau dieses Kreisverkehrs den Verkehr in Oberbettringer Straße, Buchstraße, Baldungstraße und Königsturmstraße flüssiger zu machen. Die Stadträte diskutierten den Glocke-Kreisel gemeinsam mit einem Ausbau der westlichen Buchstraße. Ganzen Beitrag lesen »

Schönblick hält am Standort fest

Der Schönblick hält am geplanten Standort für ein neues Pflegeheim neben dem Schönblick-Forum in der Willy-Schenk-Straße auf dem Rehnenhof fest. Dies sagte Schönblick-Chef Martin Scheuermann am Mittwoch im Bauausschuss. An dem Standort gibt es Kritik, weil Bäume gefällt werden müssten. Die Verwaltung hatte das Thema auf die Tagesordnung gesetzt, um über den aktuellen Stand zu informieren.

Baubürgermeister Julius Mihm erläuterte das bisherige Verfahren und gab einen Ausblick. Der alte Gemeinderat habe beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Verwaltung habe Gutachten in Auftrag gegeben. Diese werden die Stadträte vor einem Beschluss des Bebauungsplans diskutieren. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse sagte, dass Gmünd weitere Pflegeplätze braucht und dass es für die Stadt „problematisch“ wäre, wenn der Schönblick das Pflegeheim nicht bauen würde. Ganzen Beitrag lesen »

Erste Wahl ist die Sanierung

Macht den Wald nicht kalt“, setzte sich die Bürgerinitiative (BI) Taubental am Samstagvormittag mit einer Kundgebung auf dem Johannisplatz für den Erhalt des Taubentalwaldes ein. Konkret geht es um das Bauvorhaben des Schönblicks, der auf dem Areal seines Waldkindergartens ein neues Pflegeheim bauen möchte. Rund 200 Bäume eines Mischwaldes müssten dafür weichen. Wie sehr der Umgang mit der Natur die Gemüter derzeit erhitzt, zeigte die große Resonanz: Rund 150 Menschen ließen sich mobilisieren und folgten den Ausführungen der Redner, die immer wieder Zwischenapplaus ernteten. Für die passende Begleitmusik „Mein Freund, der Baum, ist tot“ sorgten Wolfgang Mathias, Günther Reger und Harald Schmadlack. Ganzen Beitrag lesen »

Innenstadtstraßen für eine Stunde auf Fahrradtempo

Schwäbisch Gmünd. Der Feierabendverkehr läuft an diesem Freitag für die Autofahrer nicht in gewohnter Weise. Mehr als 100 Radfahrer beteiligen sich an der Aktion „Critical Mass“, nehmen den Straßenraum für sich in Anspruch und geben dem motorisierten Verkehr das Tempo vor. Dazu haben im Vorfeld SPD, Grüne, Linke, Bund und der Lieferservice „Gmünder Radler“ aufgerufen.
„Bei Gruppen von mehr als 15 Radfahrern“, darauf weist der Stadtrat der Linken, Sebastian Fritz, hin, „dürfen sie in Zweierreihen fahren, nehmen also den Platz eines Autos ein“. Mit deutlich unter 20 km/h geht es so vom Bahnhof durch die Remsstraße über den Glockekreisel, die Königsturmstraße, und Klösterlestraße zur Robert-von-Ostertag-Straße zurück zum Ausgangsort. Unterwegs schließen sich weitere Radfahrer dem Protestzug an. Ganzen Beitrag lesen »

Gibt es doch noch einen Ausweg im Busstreit?

Die Tür für die Busunternehmer ist nicht zu. Das hat Landrat Klaus Pavel stets betont. Völlig überraschend könnte es doch noch zur gewünschten einvernehmlichen Lösung kommen. Denn die Verkehrsunternehmer haben bei einem wohl letzten Krisengespräch am 9. September verbindlich zugesagt, den angestrebten Vollverbund umzusetzen. Das hat Pavel am Dienstag im Kreistagsausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung in Aalen bekannt gegeben.

Der kreisweite Vollverbund soll Rechtsnachfolger des Tarifverbunds „OstalbMobil“ und des Verkehrsverbunds „FahrBus“ sein. Die Gesellschaft soll schon zum 1. Januar gegründet werden. Der Ostalbkreis übernimmt 50 Prozent der Gesellschaftsanteile. Ganzen Beitrag lesen »

Antrag der Linken-Fraktion zum Zustand der Stadtbäume

Fraktion DIE LINKE im Schwäbisch Gmünder Gemeinderat

Die Fraktion DIE LINKE beantragt:

1. den städtischen Baumbestand zu überprüfen und beschädigte
bzw. nicht angewachsene Bäume zu behandeln und ggfs. zu
ersetzen.
2. die Bäume, welche direkt an Parkplätzen gepflanzt wurden, mit
Schutzgittern zu versehen.
3. einen Bericht zu erstellen, der Auskunft über den Gesundheits-
zustand der Stadtbäume gibt sowie über:
– die Entwicklungen nach Baumarten
– erste Ergebnisse der Versuche mit neuen Baumarten
– Bäume, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind oder eine
herausragende Funktion für den Biotopschutz haben (z.B. für
Fledermäuse)
– mit besonderem Augenmerk auf die seit der Gartenschau neu
gepflanzten Bestände Ganzen Beitrag lesen »

Linksfraktion diskutiert über die Linienbündelung

Warnung für den Ostalbkreis: Linienbusbetreiber Knauss aus Schorndorf und die Rexer-Gruppe aus Calw melden Insolvenz an.

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat beschäftigte sich in einer aktuellen Sitzung mit der Insolvenz des Schorndorfer Busbetreibers Knauss, denn die finanzielle Schieflage resultierte laut Schorndorfer Presse aus dem starken Preiswettbewerb im Öffentlichen Personennahverkehr. Dieser sei durch öffentliche Ausschreibungen entstanden, die europarechtlich vorgeschrieben sind. Dadurch müssten Busunternehmen Preise akzeptieren, die nicht kostendeckend seien. Ganzen Beitrag lesen »

Anfrage zum Klimagutachten

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

unserer neuen Fraktion sind im Zusammenhang mit Ihrer zurückliegenden Präsentation im Gemeinderat Fragen aufgetaucht. Wir hatten in der vergangenen Legislatur die Ausrufung des Klimanotstands für Schwäbisch Gmünd beantragt, um ein deutliches Zeichen zu setzen und das konkrete, im Antrag enthaltene Ziel, bis 2036 klimaneutral zu werden, anzustreben. Leider hat dieser Antrag im „alten“ Gemeinderat keine Mehrheit gefunden. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass wir handeln und möglicherweise auch bisherige Planungen auf ihre Klimaverträglichkeit hin überprüfen müssen. In Ihrer Präsentation hatten Sie erwähnt, dass das Klimaschutzteilkonzept zum Flächen-nutzungsplan, welches die Stadt in Auftrag gegeben hat, ab einer Fläche von größer / gleich 0,5 ha angewendet wird. Ganzen Beitrag lesen »

Linke-Fraktion steht in den Startlöchern

Die Fraktion der Linken im Gemeinderat hat sich bei ihrer konstituierenden Sitzung auf die Aufteilung der Ausschüsse und Gremien verständigt. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Sebastian Fritz wurde wiedergewählt und Alexander Relea-Linder ist sein Stellvertreter.

Die Fraktion der Linken wird sich auch weiterhin schwerpunktmäßig bei den Themen einsetzen, die schon bisher eine zentrale Rolle in der Arbeit der Fraktion gespielt hatten: Dazu gehören die Suche nach neuen Wegen in der Mobilität und damit unter anderem verbunden die Schaffung eines guten Radwegenetzes in der Stadt und in den Stadtteilen, der Einsatz für den Klimaschutz, der auch soziale Aspekte berücksichtigt, Investitionen in die Bildungseinrichtungen, Daseinsfürsorge in kommunaler Hand, wozu auch ein Hallenbad in kommunaler Hand gehört, und die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum in der Kernstadt und auch in den Stadtteilen. Ganzen Beitrag lesen »