Prof. Dr. Andreas Benk

„Man muss das Schulsystem ändern“

Diskussionsabend der Linken-Fraktion über Integration und Bildungsgerechtigkeit. Besonders im Blick: die Situation an der Grundschule Hardt.

Schwäbisch Gmünd

Die Anträge von Eltern auf Schulbezirksänderung stapeln sich bei mir, die Eltern ziehen die Änderung 2023 im Grunde ein Jahr vor“, sagt Bärbel Schlienz, die Rektorin der Grundschule auf dem Hardt, „das macht mir Bauchweh“.

Wie kann man gute Bildung für alle Kinder erreichen? Und das trotz der Tatsache, dass es manche Eltern vorziehen, ihre Kinder gezielt auf Schulen mit weniger Migrantenkindern zu schicken? Das war Thema bei einem Online-Diskussionsabend der Linken-Fraktion des Gmünder Gemeinderats. 

Der Trend weg von der Schule auf dem Hardt macht dort die Arbeit schwieriger. „Das sind sehr nette Kinder, aber die Durchmischung fehlt“, sagt Marianne Anders, die dort unterrichtet. Wegen der Schulwechsel ist die Grundschule nur noch einzügig, die Klasse entsprechend groß: „Bei uns sind 26 Kinder in der Klasse gefühlt anders als in einem Vorort von Gmünd, weil wir den Kindern noch ganz andere Fähigkeiten beibringen müssen“, meinte Bärbel Schlienz. Auch sie wünsche sich mehr Durchmischung, „wo sich Kinder gegenseitig unterstützen“. „Wir wissen, wie es geht, aber wir machen es genau entgegengesetzt“, sagte Stadtrat Andreas Dionyssiotis. 

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Aufbruch ohne Fläche?

Politik und Wirtschaft Fraktion der Linken schreibt an Häußler.

Schwäbisch Gmünd. Die Fraktion der Linken im Gemeinderat mit Sebastian Fritz als Sprecher, nimmt wie folgt Stellung zur Antwort der Landtagsabgeordneten Martina Häussler in Sachen Flächenverbrauch: „Der Verweis auf die Bundesgesetzgebung an der Stelle ist natürlich sachlich richtig, aber wir hätten uns dennoch mehr erwartet. Sie schrei-
ben, Vertreter der Kommunen seien „sich einig, dass sie Flächenverbrauch reduzieren und neben ökonomischen auch ökologische und soziale Kriterien bewerten müssen.“ Diese Einschätzung teilen wir nicht. Allein der Blick auf den Flächenverbrauch der Stadt Schwäbisch Gmünd zeige, dass von 2010 bis 2020 (Quelle: Statistisches Landesamt) weitere 108 Hektar für Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsfläche hinzukam. „Das entspricht mehr als 77 Fußballfeldern. In der Fortschreibung des Flächennutzungsplans sind aktuell weitere 262 Hektar in den nächsten 15 Jahren vorgesehen.
Daher können wir eine Einsicht nicht erkennen.“

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Wohngeldanträge bleiben länger als gewohnt liegen

24. Dezember 2021  Gemeinderat, Prof. Dr. Andreas Benk

Gemeinderat: Stadtrat Professor Dr. Andreas Benk (Die Linke) sprach im Rahmen der Gemeinderatssitzung einen „gewissen Stau bei Wohngeldanträgen“ an und wollte von der Verwaltung wissen, warum das so ist.

SCHWÄBISCH GMÜND. Die Anträge seien sehr komplex, zeigte Benk Verständnis. Er sprach aber noch ein weiteres Problem an. Demnach werden Anträge auf Bildung und Teilhabe nur bewilligt, wenn auch der Wohngeldantrag zuvor bewilligt wurde. Bürgermeister Christian Baron erklärte, dass es ganz plötzlich eine Steigerung der Anträge gegeben habe und nannte als einen Grund die Pandemie. Hinzu seien personelle Ausfälle beim jeweiligen Amt gekommen. Neue Mitarbeiter habe man eingestellt, zwei weitere neue Stellen seien genehmigt worden. Doch, so Baron, es brauche Zeit, bis alles funktioniere. „Das hat uns in den vergangenen Monaten Kopfzerbrechen bereitet“, so der Bürgermeister, der auch erklärte, warum nicht einfach alle Anträge zunächst genehmigt und im Nach- hinein unter die Lupe genommen werden können: „Es gibt immer wieder auch Anträge, die zu Unrecht gestellt werden, deshalb müssen wir das Stück für Stück abarbeiten.“

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Landkreis lobt den Busverkehr in Schwäbisch Gmünd

SCHWÄBISCH GMÜND. Eigentlich geht es bei der Fortschreibung des Nachverkehrsplans im Ostalbkreis ja primär um den Blick nach vorne. Zunächst richtete der Ostalb-Verkehrsexperte Gelhaus im Bauund Umweltausschuss des Gmünder Gemeinderats allerdings den Blick einige Jahrzehnte zurück. Damals war die Verkehrssituation in Schwäbisch Gmünd sogar Thema von Extra-Seiten für den ErdkundeUnterricht in einem Schulatlas. Im Gegensatz zu früher sitzen inzwischen deutlich weniger Personen in einem Auto. Manches klingt aber sehr vertraut, obwohl die Beschreibung im Atlas schon so alt ist: Das ÖPNV-Angebot sei speziell in den Abendstunden und an den Wochenende nicht ausreichend – vor allem in den ländlicheren Bereichen. Obwohl man solche Kritik auch heute noch hört, brach Ingo-Benedikt Gelhaus eine Lanze für den Busverkehr in Schwäbisch Gmünd. Man könne sich glücklich schätzen, dass es in der Stadt ein ortsansässiges Busunternehmen geben, das seinen Betrieb sehr fahrgastorientiert ausrichte.

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Technologiepark Aspen: „Wir sollten uns nicht auf Wasserstoff fixieren“

SCHWÄBISCH GMÜND. Es soll das Gmünder Aushängeschild einer Transformation in der Industrie werden: Der Technologiepark Aspen zwischen dem Gügling und Bargau. Mit Hilfe von bereits zugesagten Fördermitteln soll dort einer Optimierung der Wasserstoff-Technologie Raum gegeben werden. Weil bis heute aber keine verbindlichen Zusagen von Partnern aus der Industrie vorliegen, will die Stadt zwar die Bebauungsplanung für klimaneutrale
Gewerbefächen weiter voran treiben, hat aber auch einen Plan B im Blick. Dazu gab es am Mittwoch in der Sitzung des Bau und Umweltausschusses / Betriebsausschuss für Stadtentwässerung eine lange Grundsatzdiskussion.
Während die CDU-Stadträte Christof Preiß und Martin Bläse von einem ganz wichtigen Projekt und einer Riesenchance
für die Stadt sprachen, verwendete Barbara Bijok (Grüne) den Begriff „Harte Nuss“. Ihre Fraktion habe im Hinblick auf bis zu 2000 Arbeitsplätze und einer Klimaneutralität diesem neuen Gewerbegebiet trotz des Flächenverbrauchs zugestimmt. Nun aber, da die zunächst bekannt gewordenen Investoren abgesprungen und keine neuen in Sicht seien, sei es sinnvoll, eine Exit Strategie in Erwägung zu ziehen.

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Bislang kein Großinvestor für Aspen in Sicht

Im Bauausschuss wird auch über einen Ausstieg aus dem Technologiepark-Konzept diskutiert.

Schwäbisch Gmünd. Der Plan der Stadt, auf dem Gewann Aspen bei Bargau einen Technologiepark für die Nutzung von Energie aus Wasserstoff anzusiedeln, könnte scheitern, denn bislang kann die Stadt kein großes Unternehmen nennen, das sich als „Ankernutzer“ dort ansiedeln möchte. Die Grüne-Fraktion fordert deshalb sogar, sich auch auf einen Ausstieg aus der Aspen-Planung vorzubereiten. Oberbürgermeister Richard Arnold dagegen sieht angesichts der sinkenden Arbeitsplatzzahl in Gmünd gar keine andere Möglichkeit, als ins Risiko zu gehen und das Gebiet zunächst auch ohne Nachfrage anzubieten. Das sagte er am Mittwoch im Bauausschuss. Der Ausschuss sollte den Start für die Bebauungsplanung des 42 Hektar großen nachhaltigen Technologieparks vorberaten, der Gemeinderat ihn in der kommenden Woche beschließen. Doch Grünen-Stadträtin Barbara Bijok gosss Wasser in den Wein: Nachdem nun auch ein schwedisches Unternehmen, das bisher als möglicher Großinvestor für das Gebiet gehandelt worden war, abgesprungen sei, sei es Zeit, auch über einen Ausstieg aus dem Vorhaben nachzudenken.

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Gmünd soll über Tempo 30 selbst entscheiden dürfen

Für mehr Gestaltungsfreiheit vor Ort: Fünf Gmünder Stadtratsfraktionen fordern, dass Gmünd der Städte-Initiative „Tempo 30“ beitritt.

Schwäbisch Gmünd

Sie wollen mehr Tempo 30 – und dass Gmünd selber entscheiden können soll: Darum haben sich fünf Fraktionen im Stadtrat zusammen getan. Ziel des gemeinsamen Antrags von SPD, Grünen, Die Linke, Freie Wähler Frauen und Bürgerliste: Gmünd soll der Städte-Initiative „Tempo 30“ beitreten.

„Es geht darum, ein sinnvolles System zu entwickeln“, sagt Linke-Fraktionsvorsitzender Sebastian Fritz, einer der Initiatoren. Ein Konzept für Gmünd statt des gegenwärtigen „Flickenteppichs“ an Tempo-30-Bereichen. Was Fritz Flickenteppich nennt, hat seinen Grund in der Gesetzeslage, bisher gilt laut Straßenverkehrsordnung: 50 km/h ist innerorts der Normalfall, 30 km/h die Ausnahme, die in jedem Einzelfall begründet werden muss – mit Lärmschutz, einem Unfallschwerpunkt oder der Sicherheit für Schulen, Kindergärten, Heime.

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2500 Euro für guten Zweck

Soziales Die Gmünder Linke-Fraktion unterstützt mehrere Einrichtungen.
Schwäbisch Gmünd. Bei dem jüngsten Besuch eines Flüchtlingscamps auf Lesbos prangerte Papst Franziskus das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitikan. Das Mittelmeer sei für ungezählte Menschen zu einem „kalten Grab ohne Grabsteine“ geworden.„Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt. Menschen rettet man“, mit diesen Worten begründete der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, dass die
evangelische Kirche ein eigenes Seenotrettungsschiff ins Mittelmeer entsandte und dem Bündnis „United4Rescue“ beitrat.

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Prof. Benk und Landwirt Weber fordern Rücksicht auf Belange der Bauern

Bezüglich der Fortschreibung des gemeinsamen Flächennutzungsplans für Gmünd und Waldstetten wurde die Erschließung von Gewerbe- und Wohnbaulächen in Bargau, auf dem Gügling und in Großdeinbach von der Verwaltungsgemeinschaft befürwortet. Vorgestellt wurde eine neue Vorgehensweise, um die Nutzung von Flächen zu bewerten

VON GEROLD BAUER
SCHWÄBISCH GMÜND/WALDSTETTEN. In Sachen Flächennutzungsplan macht die Stadt Schwäbisch Gmünd mit der
Gemeinde Waldstetten gemeinsame Sache. Und zwar im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft, die am Dienstag im Stadtgarten tagte und dabei hauptsächlich die Änderung des Flächennutzungsplans in drei Stadtteilen im Visier hatte.
Wenn Grundstücke laut diesem Plan bisher zum Beispiel der Landwirtschaft vorbehalten sind, dann kann eine Kommune nicht einfach hergehen und daraus ein Industrie- oder Wohngebiet machen. Dies ist nämlich nur dann möglich und legal, wenn sich nach sorgfältiger Abwägung und unter Beteiligung der Behörden sowie der Naturschutzverbände etc. eine solche Umwandlung als akzeptabel herausgestellt hat und der Flächennutzungsplan
dann entsprechend abgeändert wird.

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Kritische Töne zu Gmünds Budenzauber

Sprecher mehrerer Fraktionen äußern Bedenken. Einige fordern klar eine Absage.

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Weihnachtsmarkt – soll er stattfinden? Soll er abgesagt werden? Dies hat die GT Gmünds Fraktionen gefragt. Bis zum Abend haben CDU-, SPD-, Bürgerliste- und Linke-Fraktion geantwortet.

Die Stimmung in der CDU-Fraktion sei gemischt, sagte CDU-Fraktionschef Alfred Baumhauer. Es gebe „eher Bedenken“. Deshalb brauche es, sollte der Weihnachtsmarkt stattfinden, strenge Auflagen und viele Kontrollen. „Mindestens 2G“, sagte Baumhauer. Die Fraktion sprach sich für eine Umzäunung des Marktes und Eingangskontrollen aus. Baumhauer nannte zwei Gründe: Für Geimpfte und Genesene solle das Leben wieder so normal wie möglich werden. Der zweite Grund: die wirtschaftliche Situation der Standbetreiber, die nun ihre Buden aufgebaut haben.

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Jahresessen für Gmünder Gemeinderäte sorgt weiter für Diskussion

Linke-Stadtrat kritisiert OB für „Duldung unsachlichen Statements“. OB weist die Kritik zurück.

Schwäbisch Gmünd. Linke-Stadtrat Prof. Dr. Andreas Benk kritisiert Oberbürgermeister Richard Arnold: Er habe als Vorsitzender des Bauausschusses geduldet, dass CDU-Stadtrat Christof Preiß unter „Anfragen“ ein Statement abgegeben habe, das „in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit der Sitzung stand“, schrieb Benk in einer Mail an den OB. Zudem habe Arnold nicht „von sich aus“ interveniert, als Preiß Benk „in völlig inakzeptabler Weise persönlich angegangen“ und ihn öffentlich als Demagoge „diffamiert“ habe. Er, Benk, habe erwartet, dass der OB ein „derart unsachliches, personenbezogenes und verletzendes Statement in unserem Gemeinderat nicht dulden“ würde.

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In Gmünd: Tiny-Häuser auch in Gärten und auf Flachdächer?

„Gefahr, dass man Energieschleudern baut“: Pläne für Tiny Houses in Gmünd werden von den Stadträten ausführlich diskutiert .

Schwäbisch Gmünd

Kann man „Tiny Houses“ auch auf großen Flachdach-Arealen bauen? Wie sparsam sind die kleinen Häuser eigentlich beim Energieverbrauch? Sollte man den Bauenden spätere Erweiterungen möglich machen?

Zur Frage „Tiny-Häuser für Gmünd“ war das Stadtparlament gefragt: Im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats wurden die ersten planerischen Entwürfe der Stadtverwaltung ausführlich diskutiert. Das Ergebnis: ein „Ja, aber“. „Muss man viele Punkte genau anschauen, damit wir kein Eigentor schießen“, sagte etwa Martin Bläse (CDU).

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Eine Datenflut gegen den Klimawandel

„Den Mehrwert herausarbeiten“: Gmünder Stadträte diskutieren das Projekt zu einem kommunalen Wärmeplan, den das Land künftig vorschreibt.

Schwäbisch Gmünd. Das Wort ist so lang wie die Aufgabe komplex: Wärmewende-Strategie. Eine solche muss sich die Stadt Gmünd zulegen, am Mittwoch hat der Bau- und Umweltausschuss des Schwäbisch Gmünder Gemeinderates darüber diskutiert.

Bis Ende 2023 schreibt das Klimaschutzgesetz den meisten Städten in Baden-Württemberg vor, einen so genannten „kommunalen Wärmeplan“ zu erstellen. „Das neueste Ziel ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2040, ursprünglich war es 2050“, sagte Stadtwerke-Chef Peter Ernst bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. „Es ist ein sehr hoch gestecktes Ziel“, meinte Tim Kazenmaier vom Planungsbüro RBS wave, das den Plan erstellen soll. Zwölf bis vierzehn Monate werde es etwa dauern, bis dieser ausgearbeitet sei, so Kazenmaier, dann habe man den Wärmeplan als „strategisches Instrument“ auf dem Weg zur Klimaneutralität. Vier Hauptphasen nannte der Planer bei seiner Arbeit: „Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Zielszenario, Wärmewende-Strategie.“ Dazu werde man das gesamte Stadtgebiet auswerten, „das wird zu einer Datenflut führen“, so Kazenmaier.

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Stadtrat Benk hinterfragt auch das Weihnachtsessen

SCHWÄBISCH GMÜND. Stadtrat Professor Dr. Andreas Benk (Die Linke) ist am Mittwoch im Gemeinderat mit der Stadtverwaltung streng ins Gericht gegangen. Es ging um die Themen Finanzprüfungsberichte und Finanzierung des traditionellen Weihnachts- beziehungsweise Jahresabschlussessen der Stadträtinnen und Stadträte mit ihren Partnerinnen und Partnern.
Die Verwaltung hatte zuvor die „Allgemeine Finanzprüfung der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Eigenbetriebe Stadtentwässerung und Stadtgarten der Jahre 2012 bis 2016 sowie des Eigenbetriebs Fernwärmeversorgung II Bettringen Nordwest 2012 bis 2017“ als sogenannte „Unterrichtung“ in den Gemeinderat eingebracht. Diese Bezeichnung des Tagesordnungspunktes bedeutet normalerweise, dass darüber nicht diskutiert wird, sondern allenfalls Fragen gestellt werden können. Stadtrat Andreas Benk trat dennoch ans Mikrofon, um zu einer längeren und sehr kritischen Auseinandersetzung auszuholen.

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Gmünds Linke schreibt offenen Brief

Die Abgeordneten Martina Häusler (Grüne) undTim Bückner (CDU) sollen Stellung nehmen zum Flächenverbrauch.
Schwäbisch Gmünd. Die Fraktion „DIE LINKE“ im Gemeinderat wendet sich in einem offenen Brief an die Landtagsabgeordneten Martina Häusler (Grüne) und Tim Bückner (CDU). Darin heißt es: „Im vor wenigen Monaten
von Bündnis90/Die Grünen und der CDU in Baden-Württemberg beschlossenen Koalitionsvertrag ist zu lesen: „Unser Boden ist ein begrenztes Gut. Wir werden den anhaltend hohen Flächenverbrauch reduzieren. Unser Ziel ist die Netto-Null beim Flächenverbrauch.“

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Was tut sich in Gmünd beim Baumschutz?

Kommunalpolitik Fraktion Die Linke nimmt Fällung des Bergahorns am Zeiselberg als Anlass für Anfrage an die Stadt.
Schwäbisch Gmünd. Die Fraktion Die Linke will von der Stadtverwaltung wissen, was sich seit den Baumaßnahmen am Zeiselberg für die Remstal-Gartenschau in Gmünd in Sachen Baumschutz getan hat. Eine entsprechende Anfrage hat Fraktionssprecher Sebastian Fritz an Oberbürgermeister Richard Arnold gerichtet. Anlass für die Anfrage sei, dass die Öffentlichkeit kürzlich von einem Bergahorn erfahren habe, der am Fuß des Zeiselbergs abgestorben sei. Ein Bürger aus der Stadt, der den Umbau des Zeiselbergs damals dokumentiert habe, habe auch diesen Teil ausgiebig mit Fotos dokumentiert, sagt Fritz. Auf den Fotos sei zu sehen, „dass der Baum im Zuge der Baumaßnahmen eigentlich keine Überlebenschance hatte“, sagt Fritz.

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Wie geht es mit dem halbfertigen Schmiedgassen-Projekt weiter?

Ist jetzt erst mal Winterpause in den Schmiedgassen oder geht es mit der Entwicklung zügig weiter? OB Richard Arnold hofft auf Initiativen aus der Bürgerschaft – und Ideen der Busunternehmen.

Schwäbisch Gmünd

Zweieinhalb Monate nach der Umgestaltung steht das Schmiedgassen-Projekt an einer Wegmarke: Die Sommer-Ausstattung mit Pflanzen und Sitzgelegenheiten ist weg, es sieht trist aus, wenn Holz-Strandkörbe verlassen in der Herbstkühle stehen. In der kommenden Woche hat die Stadt ein Treffen der Anwohner geplant. Wie geht‘s weiter mit dem halbfertigen Projekt?

Die breite Zustimmung: Madeleine Bazzano verdient weniger seit der Umgestaltung, aber die Geschäftsführerin des Café Mikro ist trotzdem dafür. „Wir hatten Umsatzeinbußen, weil wir schon immer Gäste haben, die gern mit dem Auto kommen. Unter den Gästen sind die Reaktionen gemischt, aber wir finden die Verkehrsberuhigung dennoch gut.“ Durch den Umbau von Parkplätzen zu einer Holzterrasse hat das Mikro außen 20 neue Plätze dazubekommen. „Das hatten wir uns immer gewünscht“, sagt Bazzano. Das Plus habe aber das Minus nicht ganz ausgleichen können.

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Positive Signale für Ortsdurchfahrt

Stadträte des Bauausschusses unterstützen Sanierung der Hauptstraße in Hussenhofen für 1,33 Millionen Euro bei einer Bauzeit von elf Monaten. V

Gmünd-Hussenhofen

Die Ortsdurchfahrt des Stadtteils Hussenhofen soll ab Oktober saniert werden. Das Konzept dafür stellte der Leiter des Gmünder Tiefbauamtes, Jürgen Musch, am Mittwoch den Stadträten des Bauausschusses vor. Die Stadt sei vor zwei Jahren angetreten, eine Oberflächensanierung zu durchzuführen, sagte Musch. Dieses Vorhaben habe sich im Lauf der Jahre entwickelt, sei groß geworden. Hintergrund sei, dass die Ortsdurchfahrt bei einer Sperrung der B 29 stark frequentiert sei und viele Schäden habe, sagte der Chef des Tiefbauamtes. Deshalb werde nun die Sanierung begonnen. Geplant sei außerdem, acht behindertengerechte Bushaltestellen einzurichten. An der Mozartschule sei ein Straßenteiler geplant, um schnellen einströmenden Verkehr zu bremsen, Fahrer dazu zu bringen, abzubremsen und so die Bushaltestellen mit vielen Schülern zu sichern.

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Aspen und Verkehr auf der Agenda

Die Linke-Fraktion des Gmünder Gemeinderats formuliert in ihrer Klausur konkrete Forderungen.
Schwäbisch Gmünd. Zurzweitägigen Klausur war die Linke-Fraktion in der Degenfelder Skihütte zusammengekommen. Die Themen Corona, Arbeitsplätze, Klima, Einzelhandel, Mobilität, Wohnraum, Gewerbegebiete und Flächennutzung stellten immense Herausforderungen dar, die nicht isoliert betrachtet und
gegeneinander ausgespielt werden dürften. Ein „weiter so“ und eine reine Fokussierung auf die Wirtschaft wären fatal, war sich die Fraktion einig. „Das Ziel für unsereStadtsolltedochsein,Klimaschutz mit richtig guter Sozialpolitik zu verbinden,“formulierte Andreas Dionysiotis. „Die Ergebnisse unserer Klausur“, meinte Cynthia Schneider, „sind
Quintessenz einer zukunftsweisenden,solidarischenkommunalen Linkspolitik, die die anstehenden ökonomischen und ökologischen Entscheidungen immer im Zusammenhangsieht.“

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Klimaschutz muss auf der Agenda nach vorne rücken

Fraktion Die Linke fordert von Stadt Angebote für größtmögliche Normalität nach Corona.

Schwäbisch Gmünd. Endlich zukunftsweisende Technologien und Produkte für die Stadt zu gewinnen – dies ist eine Kernforderung der Fraktion Die Linke im Gemeinderat. Fraktionssprecher Sebastian Fritz antwortet auf die Fragen, was für Gmünd jetzt wichtig ist.

Welche Priorität(en) sehen Sie für das kommende Jahr?

Sebastian Fritz: Zum einen verlangt unsere Fraktion, mit Blick auf die laufende Diskussion um die Fortschreibung des Flächennutzungsplans, dass es zu einem maßvollen Umgang mit den Flächen kommt. Wir müssen dafür sorgen, dass auch nachkommende Generationen einen Gestaltungsspielraum haben. Städtische Klimaanpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen müssen auf der Agenda nach vorne rücken. Der Jugendgemeinderat muss endlich wieder neu gewählt werden. Wir würden es begrüßen, wenn die Stadtverwaltung weitere Angebote für die Bürgerinnen und Bürger veranstaltet, die das Ziel haben, eine größtmögliche Normalität nach der Corona Zeit herzustellen und die entstandenen Spannungen wieder etwas abzumildern. Wir erwarten deutliche Verbesserungen beim ÖPNV im Zusammenhang mit der anstehenden Fortschreibung des Nahverkehrsplans.

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