Gemeinderat

Stadt investiert bis 2023 bis zu 60 Millionen Euro in Infrastruktur

Gmünds Gemeinderat hat in der letzten Sitzung vor der Sommerpause die Maßnahmen beschlossen, die die Stadt in den Jahren 2020 bis 2023 anpacken will. Dazu hatte die Verwaltung den Stadträten eine 44-seitige Vorlage erstellt. Die Maßnahmen machen insgesamt knapp 60 Millionen Euro aus. 20,5 Millionen Euro fließen in Bildung und Betreuung, 15,3 Millionen Euro in den Breitbandausbau, 11 Millionen Euro in Straßen und Plätze, 7 Millionen Euro in Stadtsanierung und 5,5 Millionen Euro in Brücken.

Die Stadt wird dafür ihr vom Gemeinderat im Jahr 2015 beschlossenes Schuldenabbaukonzept aussetzen. Sie wird bis Ende 2023 sechs Millionen Euro neue Schulden machen. Ausgangspunkt dafür ist der Schuldenstand zum Jahresende 2019, der bei 80,7 Millionen Euro lag. Ganzen Beitrag lesen »

Amazonpläne scheinen konkret

Die Lagerhalle, die Lastwagen-Stellplätze, die Zu- und Abfahrten – im Plan ist das Amazon-Verteilzentrum schon genau in das noch freie Grundstück neben der Fleiga im Gewerbegebiet Benzfeld bei Hussenhofen eingepasst. 18 770 Quadratmeter umfasst das Grundstück, 3550 Quadratmeter Grundfläche der geplante Neubau, in dem 128 Mitarbeiter beschäftigt sein sollen. So haben es Amazon-Vertreter den Gmünder Stadträten bei ihrem Besuch im Logistikzentrum des Online-Händlers in Pforzheim vorgestellt.

Das sagt die Stadtverwaltung:

Doch erst, wenn der Gemeinderat zustimmt, werde Amazon in die konkreten Planungen einsteigen, erklärt Stadtsprecher Markus Herrmann. Ganzen Beitrag lesen »

Etwa 150 Radler bei der Fahrraddemo in Gmünd

18. Juli 2020  Gemeinderat, Presse, Redaktion


Mobilität
Bei der regelmäßigen Fahrraddemo „Critical Mass“ sind am Freitag rund 150 engagierte Fahrradfahrer und -fahrerinnen in Gmünd unterwegs gewesen. Es ging auch diesmal darum, sich zu zeigen und auf die Bedürfnisse der Radfahrer aufmerksam zu machen. Die Rundfahrt um die Altstadt steht in der Tradition der „Critical Mass“ Das Anliegen ist im Grunde stets dasselbe, soll aber mit Dauerhaftigkeit vertreten und so bekräftigt werden: Die Radler wünschen für ihresgleichen eine bessere und sicherere Verkehrsführung.

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Geht doch!

18. Juli 2020  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Das war ein feiner Anfang. Stadträte, Stadtverwaltung, Handel, Gastronomie und Interessensverbände haben am Donnerstag Ideen für eine lebenswertere Altstadt präsentiert und diskutiert. Im Blick: die Schmiedgassen. In ihrer ganzen Traurigkeit. Und mit ihrem ganzen Schmuddel. Oberbürgermeister Richard Arnold hat recht, wenn er sagt: Wir wollen, dass dort gelebt wird. Weshalb die Verwaltung quirlige Gassen mit Läden, Kneipen, Menschen will.
Räte, Händler, Gastronomen und Altstadtfreunde diskutierten dies munter. Und legten Finger auf wunde Punkte: Sollen diese Gassen endlich den Charme der 70er-Jahre verlieren, muss mehr Leben einkehren, braucht’s dort weniger Autos. Dies ist in Gmünd ein heikles Thema: die autofreie Innenstadt. Dabei ist die Antwort einfach: Es kann nur ein Kompromiss sein. Parkhäuser müssen erreichbar sein. Und in der Tat gibt es Straßen, wie die Franziskanergasse, die gut und gerne auf Autos verzichten können. Diese Straßen muss man nur finden (wollen).

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Die Schmiedgassen aufwerten

Startschuss für das Projekt „Lebenswerte Altstadt“ am Beispiel der Schmiedgassen: Vertreter aus Gemeinderat, Handel, Gastronomie, Tourismus, Stadtwerken, Wohnwirtschaft und Interessensgruppen für die Altstadt diskutierten am Donnerstag im Stadtgarten, wie die Schmiedgassen entwickelt werden können. Ausgangspunkt war ein Beschluss des Gemeinderates mit diesen Zielen: mehr Charme für die Altstadt, attraktiveres Wohnen, weniger Lärm, mehr Grün, Impulse für den Handel und eine Wende in der Mobilität. Ganzen Beitrag lesen »

Wohin mit dem Skaterpark?

An der Jugendmeile am Bahnhof befindet sich eine Skateranlage. Diese wird von rund 60 Jugendlichen aus der „Skater-Szene“ in Gmünd gerne genutzt. Seit Längerem gibt es Beschwerden von Anwohnern über den Lärm, der von den jungen Sportlern verursacht werde. Dementsprechend raumfüllend war die Diskussion im Gmünder Jugendgemeinderat um das Thema „Skatermöglichkeiten in Schwäbisch Gmünd“. Ganzen Beitrag lesen »

Baugebiet „Holder“ findet weitgehend

Die Linke bedauert großflächige Versiegelung von Ackerflächen
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). In seiner Vorberatung vor der endgültigen Entscheidung nächsten Mittwoch im Gemeinderat sprach sich gestern der Bau- und Umweltausschuss mehrheitlich für den Satzungbeschluss für das geplante Baugebiet „Holder II“ bei Großdeinbach aus. Damit folgen die Stadträte auch der Empfehlung des Ortschaftsrats vom Vorabend. Auf einer Fläche von 4,5 Hektar entstehen demnach ab nächstes Jahr 87 Wohneinheiten. Die Nachfrage nach Bauplätzen und Wohnungen im Stadtteil wird als anhaltend stark beschrieben. Stadtrat Prof. Dr. Andreas Benk bedauerte die Versiegelung von Ackerflächen. Er rechnete hoch, dass es bislang eine Getreideanbaufläche sei, die 300 bis 500 Menschen die Brotversorgung sichere. Ganzen Beitrag lesen »

Kontroverse Debatte zu Klimaschutz

Gmünds Klimaschutzbeauftragter Robin Hecker hat am Mittwoch im Bauausschuss den Klimaschutzbericht 2019 vorgelegt. Danach haben die Gmünder 2018 382 Gigawattstunden und damit 4,5 Prozent weniger Strom als im Vorjahr verbraucht. Beim in etwa gleichbleibenden Wärmebedarf stellte Hecker fest, dass in Gmünd keine Fortschritte beim Umstieg auf erneuerbare Energien festzustellen sei. Beim Verkehr hat sich die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge in acht Jahren um 17,6 Prozent erhöht. Dies sind 6700 Fahrzeuge mehr. Die Kohlendioxid-Emmissionen liegen bei vier Tonnen pro Kopf. Dies sei zwar weniger als der Durchschnitt in Bund, Land und Kreis, ein Trend zu einer Abnahme lasse sich aber nicht erkennen. Hecker kündigte Klimaschutzmaßnahmen an: dass Gmünd an einem Forschungsprojekt „Wie grün sind bundesdeutsche Städte“ teilnimmt. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erfasst dabei bis Anfang 2021 in acht Städten das städtische Grün. Zudem sollen im Stadtgebiet Brunnen reaktiviert werden, um Gießwasser zu gewinnen.

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Stadt und Räte wollen günstigen Wohnraum

Schwäbisch Gmünd. Wohnraum – Kauf oder Miete – wird in Schwäbisch Gmünd immer teurer, nach Worten von Oberbürgermeister Richard Arnold „auch durch die zunehmende Attraktivität der Region und die Nähe zu Stuttgart“. Vor allem im mittleren und niedrigen Preissegment wird die Luft dünn. Mit der Initiative „bezahlbarer Wohnraum“ will die Stadt der Entwicklung begegnen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft (VGW). Was Geschäftsführer Celestino Piazza in der gemeinsamen Sitzung von Bau- und Umweltausschuss und Sozialausschuss dazu vorgetragen hat, fand bei den Räten ein positives Echo.

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Gmünds Linke formulieren zehn Thesen

Transformationsrat Kurz vor dem zweiten Treffen des neuen Gremiums benennt die Fraktion zehn für sie wichtige Punkte.

Schwäbisch Gmünd. Sie sollen gemeinsam ein Konzept für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Schwäbisch Gmünd entwickeln: die Mitglieder des neuen Transformationsrats. Oberbürgermeister Richard Arnold spricht dabei von einem ambitionierten Programm: „Wir möchten in neun bis zwölf Monaten fertige Empfehlungen auf dem Tisch haben, die Gmünd voranbringen sollen.“ Im 20-köpfigen Gremium sitzen Vertreter aus Verwaltung, Gemeinderat, Industrie, Handwerk, Handel, Gewerkschaft und Ökologie. Ganzen Beitrag lesen »

Der Einzelhandel schafft viel mehr Jobs als Amazon

10. Juli 2020  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Schwäbisch Gmünd. Auch nach der Absage durch die Stadträte des Verwaltungsausschusses Ende 2019: Der Internethändler Amazon hat nach wie vor Interesse, in Schwäbisch Gmünd ein Verteilzentrum zu eröffnen, teilt Amazon-Sprecherin Nadiya Lubnina auf Nachfrage mit. Und zwar in der Größenordnung der anderen Verteilzentren, die um die 10 000 Quadratmeter groß seien und „100 bis 200 Arbeitsplätze in Vollzeit bieten“. Zur Besichtigung eines solchen Amazon-Logistikzentrums in Pforzheim hatte Oberbürgermeister Richard Arnold den Ältestenrat für Freitag, 17. Juli, eingeladen und damit die Diskussion neu entfacht. Denn angesichts einer erheblich steigenden Arbeitslosenzahl gelte es, Lösungen zu finden. Ganzen Beitrag lesen »

Klimaschutzkonzept für Gmünd nach dem Sommer

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Stadtverwaltung hat für die zweite Jahreshälfte ein Klimaschutzkonzept angekündigt. Die Stadtverwaltung will das Fahren mit dem Rad für Alltagsradler so komfortabel wie möglich gestalten. Sie will dabei auch die Einrichtung von Fahrradstraßen prüfen, in denen Radler Vorrang vor Autos haben. Zudem will die Stadt – neben der Förderung von Städtepartnerschaften – Fahrten von Kindern, Jugendlichen und Schülern in Städte unterstützen, die einen Bezug zu Gmünds Geschichte haben oder Erinnerungskultur aktiv fördern. Dies sind Antworten auf neun von 74 Punkten, die Gmünds Stadträte am Mittwoch einzeln oder in Blöcken diskutierten. Jedem Punkt ging Antrag der Stadträte an die Stadtverwaltung voraus. Alle 74 Punkte werden endgültig in zwei Wochen entschieden. Ganzen Beitrag lesen »

Amazon-Ansiedlung in Gmünd ist wieder Thema

Schwäbisch Gmünd. Die Bekanntgabe von Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats schlug ein wie eine Bombe: Er lud den Ältestenrat zu einer Besichtigung des Amazon-Logistikzentrums am Freitag, 17. Juli, um 15 Uhr in Pforzheim ein. Mit dem Ziel, sich vor Ort ein Bild zu machen und um sich mit den Verantwortlichen zu unterhalten. Somit rollt Arnold das Thema einer möglichen Amazon-Ansiedlung in Schwäbisch Gmünd neu auf. Dabei hatte sich der Verwaltungsausschuss bereits im Dezember 2019 dagegen ausgesprochen. Ganzen Beitrag lesen »

Corona-Ampel: Rot für Buchstraße und Kinderhaus

SCHWÄBISCH GMÜND (esc). Der Haushaltsausschuss des Gmünder Gemeinderats musste sich am Mittwoch mit dem unangenehmen Teil des städtischen Haushalts befassen, der – auch coronabedingt – mit immensen Mindereinnahmen nicht wie ursprünglich geplant gehalten werden kann. Die Systematik der sogenannten „Corona-Ampel“ erläuterte der Gmünder Finanzbürgermeister Dr. Joachim Bläse dem Gremium erneut, die die geplanten Maßnahmen nach Notwendigkeit, Einsparpotential und Stand der Maßnahmen in rot, gelb und grün einer jeweiligen Priorität zuordnet. Demnach muss die Stadt mit Einbußen bei den Steuereinnahmen in „bislang ungekanntem Ausmaß“ rechnen, in einer Höhe von rund 20,856 Millionen Euro, auf Basis der Steuerschätzungen vom Mai 2020. Bürgermeister Bläse bezeichnete einen Gesamtsteuerausfall für das Jahr 2020 in Höhe von rund 30 Millionen Euro am Ende für „nicht unrealistisch“.

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Bloß Bäume, nicht gleich ein ganzer Wald

Was für eine Woche! Dr. Joachim Bläse wird zum künftigen Landrat des Ostalbkreises gewählt. Und: Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Bosch AS erzielen eine Einigung. Und: Gmünds Gemeinderat diskutiert über Bäume.
Damit es kein Missverständnis gibt: Bäume sind wichtig. Vielleicht wichtiger denn je. In Zeiten des Klimawandels. Mit Hitze und Trockenheit. Deshalb sind alle Fraktionen für Bäume. Es geht in der Debatte ums Wo.
Die Linken vermissen – zurecht – eine Antwort auf ihre Frage nach Bäumen auf dem Marktplatz, dem Johannisplatz und in der Bocksgasse.

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„Bitte erst den Ortschaftsrat befragen“

Die Suche nach Lösungen für eine verbesserte Verkehrsanbindung des wachsenden Industriegebiets Gügling wird die Kommunalpolitik weiterhin beschäftigen. Das wurde am Mittwoch im Gemeinderat deutlich. Hierzu wurde die Idee der Umwidmung der Route nach Zimmern in eine Anliegerstraße als Antrag in den Raum gestellt.
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Anlass für die erneute Debatte war die Entscheidung über den Bau einer neuen Verbindungsstraße des Industriegebiets in seinem östlichen Bereich an die Ortsumfahrung Bargau. Diese Verknüpfung gibt es zwar schon, doch ist sie sehr schmal und nur für Pkw geeignet. Ganzen Beitrag lesen »

Gefahr auf dem Rad

Schwäbisch Gmünd. Von einer extrem gefährlichen Situation für einen Radfahrer in der WeißensteinerStraße in Gmünd berichtet Stadtrat Sebastian Fritz (Linke). Der sei von einem Auto geschnitten worden, habe Anzeige erstattet. Sebastian Fritz möchte einen sichern Radweg zwischen Innenstadt und Unterbettringen. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse verspricht, sich darum zu kümmern, „denn wir setzen auf die Alltagsradler“. Eine Besichtigung der Weißensteiner Straße mit der Arbeitsgruppe Rad ist für 13. Juli vorgesehen. Dann geht es auch darum, welche Rolle die Klarenbergstraße im künftigen Radverkehr spielen wird.

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Innenstadt soll grüner werden – Auftakt in den Schmiedgassen

Darin sind sich die meisten Stadträte einig: Sie wollen mehr Grün und mehr Bäume in der Innenstadt. Heftig diskutiert haben die Stadträte am Mittwoch im Stadtgarten jedoch, wo mit der Pflanzung begonnen werden soll. Auf Johannisplatz, Marktplatz und in der Bocksgasse, wie die Fraktion Die Linke dies beantragt hatte. Oder im Zusammenhang mit dem fraktionsübergreifenden Antrag „Lebenswerte Altstadt“, mit dem einzelne Quartiere der Altstadt nach und nach unter den Gesichtspunkten Wohnen, Handel und Verkehr auf Vordermann gebracht werden sollen. Das erste Quartier sollen dabei nach dem Willen der Verwaltung und des Gemeinderates die Schmiedgassen sein. Entsprechend soll es auch dort Überlegungen zu Baumpflanzungen geben. Um es vorweg zu sagen: Der Linke-Antrag erhielt keine Mehrheit. Erste Untersuchungen für Baumpflanzungen wird es deshalb in den Schmiedgassen geben. Ganzen Beitrag lesen »

Einsparungen durch Kreisstraße?

Schwäbisch Gmünd. Mit großer Mehrheit befürwortet der Gemeinderat die Straßenanbindung des Gewerbegebiets Gügling Nord an die Ortsumfahrung Bargau. Die Stadt kann nun einen Bebauungsplan in die Wege leiten und die nötigen Grundstücke kaufen.

Nicht alle Räte sehen in diesem Straßenneubau nur Vorteile. Eine von Gabriel Baum, Fraktionsvorsitzender der Grünen, angeregte Verkehrsanalyse wird auf jeden Fall kommen. Ganzen Beitrag lesen »

Stadträte wollen mehr Grün

Kommunalpolitik Fraktionen CDU, SPD und Linke fordern Aufforstung und mehr Bäume in der Gmünder Innenstadt.

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