Martina Rosenberger

Kandidatensuche läuft auf Hochtouren

Nun, nach der Sommerpause, starten die Parteien und Vereinigungen bei der Vorbereitung der Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 richtig durch. Die Suche nach Kandidaten läuft auf Hochtouren.

„Bei uns läuft sie gut“, sagt Gmünds CDU-Vorsitzender Thomas Eble. Die CDU bekomme die Listen für Gemeinderat, Ortschaftsräte und Kreistag voll. Dabei habe sie einen „guten Querschnitt“. Beim Verhältnis Männer zu Frauen wünscht sich Eble jedoch noch mehr Frauen. Ganzen Beitrag lesen »

Sachliche Diskussion gefordert

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat wirft der CDU-Fraktion Irreführung der Bürgerschaft vor.

„Bin ich im falschen Film?“ fragt sich Sebastian Fritz, der Fraktionsvorsitzende der Linken im Schwäbisch Gmünder Gemeinderat. Er reagiert damit auf die Pressemitteilung der CDU vom vergangenen Samstag zum Bürgerbegehren der Bürgerinitiative Taubental. „Alles, was die CDU fordert, hat die Bürgerinitiative entweder berechnet oder bereits zur Diskussion vorgeschlagen. Ohne die BI gäbe es überhaupt keine sachliche Diskussion über die Wirtschaftlichkeit eines kommunalen Hallenbades,“ sagt Fritz, „deswegen hege ich den Verdacht, dass es um eine Irreführung der Bürgerschaft im laufenden Bürgerbegehren geht.“ Die CDU- Fraktion warf dabei der Bürgerinitiative vor, sie würde vorschnell ein Bürgerbegehren starten, ohne aber die Fakten zu kennen. Sie behauptete weiter, der Bürgerentscheid würde auf der Grundlage von „Spekulationen und Gerüchten“ angestrengt werden. Ganzen Beitrag lesen »

Sechs Fraktionen stärken das Fahrrad

 Alle Gmünder Ratsfraktionen halten das Fahrrad für wichtig, wenn es darum geht, Staus und Autos in der Gmünder Innenstadt zu verringern. Wie wichtig, darin unterscheiden sie sich.

Radfahren könne „nur ein Baustein in Mobilitätskonzepten“ sein, sagt CDU-Fraktionschef Alfred Baumhauer. Die CDU-Fraktion unterstütze Maßnahmen, „die den Radverkehr attraktiver machen“. Weniger in Frage komme das Rad jedoch für Transporte. Bei Nacht, bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten sei Radfahren mitunter sehr riskant. Der großen Distanzen zu den Stadtteilen und der bergigen Topografie wegen sei der motorisierte Verkehr für viele Bürger sinnvoller. Ganzen Beitrag lesen »

Rat gegen Linke-Antrag

Reinigung Fraktion will weniger private und mehr städtisch Beschäftigte.

Schwäbisch Gmünd. Die Linke-Fraktion im Gemeinderat will, dass die Fremdvergabe bei Reinigung und Grünpflege schrittweise zurückgenommen wird. Bei der Stadt Beschäftigte erhielten 14,50 Euro in der Stunde, bei Privaten Beschäftigte 10 Euro in der Stunde. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse wies darauf hin, dass 52 Prozent der Reinigungskräfte bei der Stadt beschäftigt seien, 48 Prozent privat. Der Linke-Antrag wurde abgelehnt.

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Weiter Ärger am Zeiselberg

Dass Oberbürgermeister Richard Arnold in der jüngsten Gemeinderatssitzung Pläne zur Zeiselberg-Gastronomie vorgestellt hat, wird von der neu gegründeten Bürgerinitiative begrüßt. Dass das Gebäude seit der Bauvoran- frage von August aber gewachsen ist, wird kritisch gesehen. Verärgert

zeigen sich mit Blick auf die Abholzungen auch die Fraktionen von Grüne und Linke im Gemeinderat.

SCHWÄBISCH GMÜND. „Das Gebäude ist so riesig wie von der Initiative vorgestellt“, so Stanislaus Müller-Härlin zu der im aktuellen Entwurf dargestellten Gebäudehöhe von circa 6,60 Meter sowie den weiteren Größen. Das Gebäude sei seit der Bauvoranfrage von August, die der Initiative vorliege, immens gewach- sen. „Ob diese Informationen dem Ge- meinderat umfänglich vorliegen, scheint zweifelhaft, denn schon damals war das Gebäude nur sieben Meter hoch geplant.“ Ganzen Beitrag lesen »

„Remsschau“ statt „Bremsschau“

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat einen Finanzplan für 2018. Die Stadträte haben den Etat am Mittwoch einstimmig verabschiedet. Der Etat drücke aus, „in welche Richtung wir in den nächsten Jahren gehen“, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold. Klasse sei, dass der Gemeinderat an einem Strang ziehe. Alle sechs Fraktionen stimmten dem Haushalt zu. Die Grünen und die Linken jedoch begründeten ihre Zustimmung. Auch 2018 sähen die Grünen, wie in den Vorjahren schon, kritisch, dass die Rücklagen der Stadt wieder „dahinschmelzen“, sagte Grünen-Sprecher Gabriel Baum.

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Kein Platz für Extremisten im Rathaus

Bürgermeister Dr.Bläse zeigt Kante bei Neubenennung des Integrationsbeirats / Tumultartige Demo auf Marktplatz klingt nach
Viele Gmünder, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, zeigen sich verunsichert angesichts der Kundgebung und Gegendemo mit Handgreiflichkeiten von Türken und Kurden am vergangenen Samstag im Herzen der Stadt Schwäbisch Gmünd, die bislang doch als betont friedlich und tolerant galt.
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Allgemein verurteilt wird, dass politische und kriegerische Konflikte aus fernab plötzlich auch von Gruppierungen mitten auf Straßen und Plätzen einer Stadt getragen werden, die allen („Gmünder Weg“) Heimat in Frieden und Freiheit anbieten möchte. Und die Demo prägt auch die an diesem Mittwoch im Gemeinderat anstehende Neubenennung der Mitglieder des Integrationsbeirats. Ganzen Beitrag lesen »

Linke fordert Nachbesserungen beim Parkkonzept

Die Fraktion der Linken unterstützt im Grundsatz das Maßnahmenpaket der Stadtverwaltung und des Handels- und Gewerbevereins zum Parkkonzept. Das Konzept mit der blauen Zone ist in sich schlüssig, allerdings sieht die Fraktion die Tarifgestaltung problematisch. „Das Ziel die Kunden und Besucher der Stadt in die Parkhäuser zu lenken ist richtig, allerdings muss es dann auch einen finanziellen Anreiz geben, um dorthin zu gehen, sonst wird es nicht funktionieren“, so der Fraktionsvorsitzende Sebastian Fritz. Daher schlägt die Linke-Fraktion vor, den Tarif beim Straßenparken höher anzusetzen als im Parkhaus. Ganzen Beitrag lesen »

Kommunales Handeln ist gefragt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Herr Erster Bürgermeister Dr. Bläse,
Herr Bürgermeister Mihm,
meine Damen und Herren,

als politisch aufmerksamer Bürger reibt man sich in den letzten Tagen und Wochen verdutzt die Augen. Da verhandeln die Jamaikaner wochenlang über eine neue Regierung und kurz vor Schluss entzieht sich die FDP ihrer politischen Verantwortung. Nach einer klaren und von vielen ersehnten Ablehnung einer erneuten großen Koalition sieht sich die SPD auf einmal wieder in der Pflicht zusammen mit der CDU/CSU zu koalieren. Ganzen Beitrag lesen »

Ums Stöckle ohne Testlauf

Schwäbisch Gmünd. Beim Verkehrskonzept Ums Stöckle verzichtet die Stadt auf einen Testlauf. Das hat der Gemeinderat am Mittwochabend beschlossen. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse fasste in der Gemeinderatssitzung zusammen: Im Dezember hatte der Gemeinderat auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, ein Provisorium für Ums Stöckle zu planen. Als Testlauf für das Einbahnstraßensystem ab der Königsturmstraße, in der Klösterle-, der Sebald- und der Unteren Zeisebergstraße. Nachdem die Stadt dem Bauausschuss im Januar die Planung samt der Kosten von rund 1,184 Millionen Euro vorgelegt hatte, war der Tenor unter den Stadträten, das Verkehrskonzept doch gleich endgültig umzusetzen. Ganzen Beitrag lesen »

Antrag Fraktion DIE LINKE zur verkehrlichen Neuordnung Ums Stöckle

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

unsere Fraktion beantragt in Ergänzung zu der Vorlage und der mehrheitlichen Willensbekundung der Fraktionen im Bau- und Umweltausschuss vom 24.01.2018, dass in die weitere Planung (Ausführungsplanung) für den Förderantrag die Planung von Radwegen/Schutzstreifen in den entstehenden Einbahnstraßen aufgenommen wird. Ganzen Beitrag lesen »

Streckenführung offen diskutieren

Die Linke-Fraktion im Gmünder Gemeinderat zeigt sich positiv überrascht, dass der Landtagsabgeordnete Scheffold weiter an dem angedachten Fahrradring dran bleibt. Die Ankündigung den Landesverkehrsminister nach Gmünd einzuladen, um auszuloten ob es Fördergelder geben kann, wird von den Fraktionsmitgliedern ebenfalls begrüßt. Gleichzeitig halten die Mitglieder der Linken-Fraktion es aber für wichtig, dass es über die mögliche Streckenführung einen offenen Austausch gibt. Ganzen Beitrag lesen »

Suche nach einem Badinvestor läuft

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt sucht jetzt europaweit nach einem Investor, der am Gleispark am Nepperberg ein Hallenbad für Schwimmsport mit Erlebnis- und Wellnessbereich bauen will. Der Gemeinderat hat am Mittwochabend mehrheitlich für eine europaweite Ausschreibung gestimmt. Elf Stadträte – die Linken- und die Grünen-Fraktion sowie Hans-Jürgen Westhauser (SPD) – stimmten dagegen, Albert Stadelmaier (CDU) enthielt sich.

Mit der Ausschreibung sei noch kein Investorbad beschlossen, betonte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Sie solle lediglich Gewissheit bringen, ob sich jemand dafür interessiert, in Gmünd ein solches Bad zu bauen und zu betreiben – und zu welchen Bedingungen. Die Stadt könne auch nach der Ausschreibung noch aussteigen. Ganzen Beitrag lesen »

Kredit für ein neues Bad prüfen

Hallenbad Grüne und Linke im Gemeinderat wollen, dass Kosten für privat und städtisch finanziertes Bad verglichen werden.
Schwäbisch Gmünd. Gmünds Stadtverwaltung soll die Kosten eines neuen Hallenbades, das die Stadt selbst finanziert, den Kosten eines neuen Hallenbades gegenüberstellen, das ein privater Investor bezahlt. Dazu stellen die Grünen und die Linken im Gemeinderat einen Antrag. Danach soll die Stadtverwaltung „unverzüglich“ Gespräche mit dem Regierungspräsidium führen, ob die Stadt einen Kredit für den Neubau eines Hallenbads in Schwäbisch Gmünd aufnehmen kann. Die Grünen und die Linken stellen dazu selbst Berechnungen an. Deren Ergebnisse zeigten, „dass eine Eigenfinanzierung eines Hallenbads auch bei Kreditaufnahme nicht schlechter zu beurteilen ist als die Finanzierung durch einen Investor“, heißt es im Antrag im Wortlaut. Gemeint ist damit dann ein Hallenbad mit 50-Meter-Becken, wohingegen ein Investor ein Familien- und Freizeitbad bauen würde. Ganzen Beitrag lesen »

Interfraktioneller Antrag zum Hallenbad (Linke und Grüne, Rems Zeitung 4.11.17)

Was kosten 10 000 neue Einwohner?

Schwäbisch Gmünd. Die Stadtverwaltung wird den Stadträten eine „Gesamtbetrachtung“ der Folgen einer 10 000-neue-Einwohner-Politik vorlegen. Allerdings erst, wenn der Haushalt für das Jahr 2018 steht. Dies sagte Stadtsprecher Markus Herrmann auf GT-Anfrage. Grünen-Stadtrat Elmar Hägele hatte in der jüngsten Gemeinderatssitzung eine solche Gesamtbetrachtung angemahnt. Und dann, nachdem Oberbürgermeister Richard Arnold ihn aufgefordert habe, seine Frage zu „spezifizieren“, diese schriftlich wiederholt. Elmar Hägele und die Fraktion B 90 / Die Grünen wie auch die Linke-Fraktion wollen wissen, welche Kosten auf Schwäbisch Gmünd zukommen, wenn die Stadt 10 000 Einwohner mehr hat. Und in welchem Verhältnis diese Kosten zu höheren Einnahmen bei der Einkommensteuer stehen, die die Stadt durch mehr Einwohner hat.

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Linke favorisiert Kombibad am Standort Schießtal

Der Ortsverband der Linken diskutierte auf einem Themenabend über die Pläne zum Neubau des Hallenbades. Der Fraktionsvorsitzende Sebastian Fritz stellte den Stand der Diskussion im Gemeinderat dar und ging dann auf das von der Stadtverwaltung favorisierte ÖPP-Bad am Nepperberg ein. Sowohl Landesrechnungshöfe als auch der Bund der Steuerzahler warnen vor dem Instrument der öffentlich-privaten Partnerschaften. Es gibt eine Vielzahl von Beispielen, wo diese gescheitert sind und die Kosten am Ende der Kommune auf die Füße gefallen sind. „Gerade vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation in Schwäbisch Gmünd dürfen wir dieses Modell nicht wählen“, so der Fraktionsvorsitzende. Ganzen Beitrag lesen »

Linke fordert fairen Lohn für Kita-Leiter

IMG_0927Kinderbetreuung Die Gmünder Linke-Fraktion stellt einen Antrag auf Neuregelung der Bezahlung von leitenden Angestellten.

Schwäbisch Gmünd. Die Linke-Fraktion im Gmünder Gemeinderat fordert eine faire Bezahlung für Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätte (Kita) sowie deren Stellvertretern. Einen entsprechenden Antrag bei der Stadtverwaltung hat der Fraktionsvorsitzende Sebastian Fritz nun eingereicht.
Fritz kritisiert darin, dass Kita-Leiter zwar nach Tarifvertrag bezahlt werden, dieser aber finanzielle Nachteile für die leitenden Angestellten mit sich bringe. Und zwar dann, wenn es um die Betreuung von Gruppen mit Kindern unter drei Jahren (U3) gehe. Denn das Gehalt richte sich – anders als bei den Erzieherinnen und Erziehern – für Kita-Leiter nach der Anzahl der betreuten Kinder, erklärt Fritz. Werden in einer Gruppe für über Dreijährige (Ü3) bis zu 25 Kinder betreut, sind es in U3-Gruppen dagegen maximal zehn. Ganzen Beitrag lesen »

Artikel zum Antrag (Rems Zeitung, 01.09.2017)

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Antrag der Linken-Fraktion im Gmünder Gemeinderat

Bildschirmfoto 2017-05-10 um 21.31.14Beschlussantrag:
Der Verwaltungsausschuss/Gemeinderat beschließt die Faktorisierung bei der Kleinkindbetreuung U3 in den Kindertagesstätten mit dem Faktor 2 anzuwenden.
Die Verwaltung beziffert bis zur zeitnahen Beratung über den Antrag die Anzahl der Einrichtungen bzw. den damit verbundenen Aufwand.
Die Verwaltung stellt anhand eines anonymisierten Rechenbeispiels dar, was dies im Einzelfall an Auswirkungen für die Beschäftige / den Beschäftigen ausmacht.
Begründung:
Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat frühzeitig begonnen das Angebot in den Kindertageseinrichtungen auszubauen und genügend Plätze im U3 – Bereich und bei den Regelplätzen von 3-6 Jahren anbieten zu können. Auch bei der Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan und wird weiterhin auf den Weg gebracht, was unsere Fraktion sehr begrüßt. Ganzen Beitrag lesen »