Bundeswehrgelöbnis stoppen!

28. Juli 2010  Redaktion

“Die Gelöbnis-Veranstaltung dient der Verharmlosung von Krieg und der Missachtung der Opfer von Bundeswehreinsätzen. DIE LINKE wird sich an den Protesten der Friedensbewegung gegen das Bundeswehr-Gelöbnis am 30. Juli in Stuttgart beteiligen”. Das kündigt Dirk Spöri vom Landesvorstand der LINKEN in Baden-Württemberg an. Denn, so Spöri weiter, “mit dem Gelöbnis versucht die Bundeswehr ihre Kriegseinsätze zu verharmlosen, denen viele Zivilisten, aber auch eigene Soldaten zum Opfer fallen”.Thomas Haschke, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Frieden der LINKEN, fordert das Ende aller öffentlichen Gelöbnisse: “Die Gelöbnisse stehen in der unheilvollen Tradition öffentlicher Militärparaden, wie es sie unter preußischen Kaisern und unter dem Nationalsozialismus gab.” Für Haschke wird diese Tradition deutlich an Interviews, die der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Hans Heinz sowie Wilfried Stolze vom Bundeswehrverband der rechten Tageszeitung “Junge Freiheit” gaben. Dazu Haschke: “Wer mit Militärparaden am rechten Rand fischt, hat aus der Geschichte nichts gelernt!”

DIE LINKE wertet es als skandalös, dass das Ordnungsamt der Stadt Stuttgart den Friedensaktivisten Steine in den Weg legt und das Land vermehrt Jugendoffiziere in die Schulen schickt. Haschke: “Wir sollten den jungen Mensch ein friedliches Miteinander beibringen anstatt sie wieder in den Krieg zu schicken.”