Bananenstadt Schwäbisch Gmünd

09. März 2016  Gemeinderat, Presse, Redaktion

/vol16/share/mosaic/hires/79/ih2y8cge.001Lassen wir einmal das Hickhack um Aufhebungsvertrag, Gamundia-Haus und Interessenskonflikte im Vorfeld der VGW-Chef-Wahl beiseite – das Gschmäckle, besser: der deftige Geschmack, bleibt. Schauen wir auf Zahlen: 28 Personen haben sich als VGW-Chef beworben. Darunter Hochkaräter. Zwölf kamen in die engere Wahl. Drei von ihnen zogen zurück. Aus den verbliebenen neun Bewerbern wählten Aufsichtsräte vier aus. Von denen zogen zwei zurück. Ein Kaufmann und ein Architekt und Kommunalpolitiker, beide in Gmünd tätig, blieben. Die Wahl fiel auf Piazza. Mit großartigen 8 zu 7 Stimmen. Dies lässt den Rückschluss zu: Stadt und VGW hätten sich die bundesweite Ausschreibung sparen können. Denn hier war von Anfang an klar, wohin die Reise geht.
Was noch? Die Frage, weshalb von zwölf Bewerbern drei und von vier Bewerbern zwei ihre Bewerbungen zurückziehen. Weil ihnen die Wohnungsbranche zurzeit bessere Möglichkeiten bietet. Das wäre eine Antwort. Eine zweite: Sie haben recherchiert. Und gesehen, wie in dieser Stadt Politik gemacht wird. Und dann doch lieber Tschüss gesagt. Michael Länge
© Gmünder Tagespost 09.03.2016 20:49:37