Auch weiterhin Schulsozialarbeit

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Die Schulsozialarbeit an der Mozartschule und an der Friedensschule wird mit 150 Prozent fortgeführt. Das hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Gmünd in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse bezeichnete die Schulsozialarbeit als Vertrauensbeziehung und betonte, dass die Schulsozialarbeiter auch jetzt in der Corona-Krise für die Schüler da sind. Schulsozialarbeit sieht ihre Aufgabe unter anderem darin, die Schüler mit sozialen und personalen Kompetenzen auszustatten, die ihnen trotz erschwerter Bedingungen eine positive Lebens- und Problembewältigung ermöglichen. Im Vordergrund steht die Stärkung der Schüler. Die Finanzierung der Schulsozialarbeiterstellen erfolgt wie bisher über die gemeinsame Finanzierung durch Land, Landkreis und Stadt. Von der Notwendigkeit der Schulsozialarbeit zeigten sich auch die Stadträte überzeugt. „Es muss weitergehen“, so Christian Baron (CDU). Steffen Suer(Grüne) erklärte, dass Deutschland in Sachen Chancengleichheit etwas unterhalb des Durchschnitts stehe, die Schulsozial-arbeit trage dazu bei, diese Ungleichheit zu verbessern. Sigrid Heusel (SPD) blickte zurück auf den Beginn der Schulsozialarbeit im Jahr 2000 mit einer Vollzeitstelle, inzwischen seien es zehn Stellen. Heusel bat die Stadt, aufs Land zuzugehen und um eine bessere Mitfinanzierung zu bitten.Zustimmung gab es auch von den Linken. „Es ist wichtig, dass wir ein klares Zeichen setzen, dass es weitergeht“, so Sebastian Fritz, der hervorhob, dass dieSchulsozialarbeiter auch während Corona versuchen, Kontakt zu halten. Karin Rauscher (Freie Wähler Frauen) stimmte zu, fragte aber mit Verweis auf die Vorlage auch nach einem Bericht zu den anderen Gmünder Schulen, an denen ebenfalls Schulsozialarbeit stattfindet. „Wir berichten immer explizit über dieStellen, die verlängert werden sollen“, so Bürgermeister Bläse. Auch Brigitte Abele (Bürgerliste) stimmte zu, bat die Stadt aber ebenfalls, wegen der Finanzierung auf das Land zuzugehen. Peter Vatheuer (FDP/FW) meinte: „Es hat sich bewährt, wir werden zustimmen.“