Anhörung zur B 298?

11. Mai 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Gemeinderat Fraktionen Grüne und Linke stellen gemeinsamen Antrag.

Schwäbisch Gmünd. Die im Sommer 2017 geplante Sanierung der B 298 am Mutlanger Berg eröffnet die Möglichkeit, Gefahren auf dem Streckenabschnitt zu entschärfen. Darauf weisen die Ratsfraktionen von Bündnis 90 /Die Grünen und Die Linke hin. Sie beantragen deshalb, im Gemeinderat eine Anhörung von Experten und Betroffenen durchzuführen. „Die Fakten liegen noch nicht vollständig auf dem Tisch“, sagt Grünen-Sprecher Gabriel Baum. Linke-Fraktionschef Sebastian Fritz sagt: „Wir wollen, dass die täglich Betroffenen die Möglichkeit erhalten, ihre Einschätzung in die Entscheidung über die Neueinrichtung der Fahrbahnen einzubringen.“ Die beiden Fraktionen wollen deshalb, dass Vertreter verschiedener Institutionen und Unternehmen zu einer Anhörung in den Gemeinderat eingeladen werden. Als anzuhörende Experten schlagen sie Vertreter von Straßenbaubehörde, Verkehrspolizei, Rettungsorganisationen, wirtschaftliche Nutzer wie Busunternehmen, Radkurier oder Speditionen vor. Die Anhörung solle die Entscheidung der Verwaltung für die beste Lösung auf dem dreispurigen Teilabschnitt der Bundesstraße unterstützen und den Gemeinderat und die Bevölkerung mitnehmen. Der Antrag sei bei der Verwaltung eingegangen, sagt Stadtsprecher Markus Herrmann. Die Verwaltung sei immer bereit, zu informieren. Die Wortwahl einer Anhörung jedoch kenne die Verwaltung nicht, schon gar nicht bei einem Projekt, für das sie nicht verantwortlich sei. Deshalb wolle die Verwaltung dies nun hausintern prüfen und im Ältestenrat des Gemeinderates besprechen.

© Gmünder Tagespost 11.05.2017 20:44