Alternativstandort ist gefragt

Bildschirmfoto 2017-05-10 um 21.31.14Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat ist entsetzt über die Pläne des Schönblicks, Waldflächen zu Roden um dann ein Pflegeheim zu bauen.
Die Fraktion begrüßt grundsätzlich die Schaffung von Pflegeplätzen im Gmünder Stadtteil Wetzgau/Rehnenhof und ist sich der Problematik um der neuen Vorschriften für das bestehende Pflegeheim bewusst. Auch ein Neubau ist aus Sicht der Fraktion ein nachvollziehbares Vorhaben, da die Sanierung im Bestand immer etwas problematisch ist und hohe Kosten mit sich bringe.Allerdings schließen die Mitglieder der Fraktion eine Rodung des Eingangs zum Naherholungswaldes in der Willy Schenk Straße kategorisch aus und bitten die Verantwortlichen des Gästezentrums Schönblick tiefer in die Suche nach einem Alternativstandort einzusteigen. Die zurückliegende Diskussion um die Rodelbahn habe gezeigt, wie wichtig der Taubentalwald für die gesamte Stadt und ihre Bürger ist. Das Argument der Wiederaufforstung an anderer Stelle hält die Fraktion für nicht schlüssig, da der Taubentalwald und seine Eingangssituation dennoch nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen würde. Ebenfalls nicht überzeugend halten die Mitglieder der Fraktion die Absicht, nach Möglichkeit den Baumbestand in die Neubebauung einzubeziehen. Es gelten Mindestabstände zu Neubebauungen und bei der Größe des angedachten Objekts blieben da nicht mehr viele Bäume stehen. Daher könne die Fraktion nicht nachvollziehen, wieso es dafür keine Alternative geben solle. Die Fraktionsmitglieder hoffen, dass die Verantwortlichen einlenken und sich nochmals auf die Suche machen.