Allee als Eingangstor im Westen

19. September 2013  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

/vol14/share/mosaic/hires/58/ih2twlaq.001Die Lorcher Straße wird für motorisierte Besucher aus Richtung Westen der Eingang zur Landesgartenschaustadt Schwäbisch Gmünd. Dieser Eingang muss repräsentativer werden. So warb OB Richard Arnold im Bauausschuss am Mittwoch für die Umgestaltung der Straße.

 

Schwäbisch Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold malte den Stadträten aus, dass die Lorcher Straße mit Säuleneichen gesäumt und so zum Auftakt einer Allee werde, die sich mit wechselnden Baumarten bis zur Baldungkreuzung fortsetze. Der Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, Karl-Eugen Ebertshäuser wurde konkreter: Die Straße soll auf 7,5 Meter verengt werden, die Gehwege auf beiden Seiten werden deutlich breiter als bisher. Entlang der Straße sollen 18 Bäume gepflanzt werden. Das Regierungspräsidium unterstützt die mit gut 300 000 Euro veranschlagte Maßnahme mit 278 000 Euro, da die Stadt dann die bisherige Bundesstraße übernimmt. „Zeitlich sind wir sehr unter Druck“, sagte Ebertshäuser. Deshalb soll der Auftrag als Anhang zu einem anderen Auftrag direkt an die Firma Eichele vergeben werden. Der Bau soll Ende September beginnen und wird rund zehn Wochen dauern. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über die Nepperbergstraße umgeleitet, der Schwerverkehr durch die Eutighofer- und Goethestraße.

Celestino Piazza (CDU) begrüßte die Planung. Allerdings unterstützte er den Zusatzvorschlag des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr, zwischen den Fahrspuren einen Mittelstreifen zu schaffen, in dem zwei Linksabbiegespuren angelegt werden könnten. Schon im Hinblick auf das dort geplante Fachmarktzentrum wäre dies nötig. Der Platz dafür könne an der Fahrbahn und an den Gehwegen abgezwackt werden. Mit Bäumen solle verhindert werden, dass diese Spuren als Überholspuren genutzt werden. Stadtrat Elmar Hägele (Grüne) wies darauf hin, dass der südliche Gehweg dieser Straße ohnehin kaum genutzt werde. Auf seine Nachfrage sagte Gerd Hägele vom Ordnungsamt, dass der Umleitungsverkehr zunächst in Einbahnregelung durch die Nepperbergstraße geleitet werde. Ullrich Dombrowskis (FW/FDP) Idee, die Bauarbeiten bis zur Eröffnung des Tunnels zu schieben, sei nicht realisierbar. Dennoch lobte Dombrowski die Pläne, ebenso wie Konrad Sorg von der SPD.

Auch Linke-Stadtrat Sebastian Fritz sprach von einer positiven Entwicklung. Auf seine Nachfrage hin sagte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, dass die Frage eines Radwegs in der Lorcher Straße noch nicht geklärt sei. wof

© Gmünder Tagespost 18.09.2013