Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Ortsverband der Linken diskutiert erneut den Gmünder Wohnungsmarkt. Landes- und bundespolitisches Versagen bei diesem Thema entlässt die Kommune nicht aus der Verantwortung.

Der Ortsvorstand der Linken traf sich jüngst zur Vorstandssitzung und diskutierte einmal mehr den fehlenden bezahlbaren Wohnraum in Schwäbisch Gmünd. Anhand vieler Berichte von Bürgern und einer kürzlich vom Ortsvorstand organisierten Veranstaltung mit dem Mieterverein Ostalb lässt sich ablesen, dass das Problem von fehlendem bezahlbarem Wohnraum voll in Schwäbisch Gmünd angekommen sei. Ganzen Beitrag lesen »

Übers Ziel hinaus

12. Juli 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Kommentar von Heino Schütte (Rems Zeitung) zum Artikel: Jetzt radelt`s an allen Ecken und Enden in Gmünd

In Gmünd wird unter Hochdruck ein Radwegekonzept in die Tat umgesetzt. Viel guter Willen der Stadtverwaltung steckt da dahinter. Zumal bei den Verantwortlichen im Rathaus immer noch der Schreck einer Umfrage des ADFC in den Knochen steckt, als Gmünd eher fahrradunfreundlich abgeschnitten hatte. Zur Remstal-Gartenschau will man sich da nicht blamieren. Als überzeugter Alltagsradler hält sich aber Begeisterung angesichts der aktuellen Maßnahmen in Grenzen. Ganzen Beitrag lesen »

Jetzt radelt’s an allen Ecken und Enden in Gmünd

Unübersehbar sind zahlreiche Umbaumaßnahmen, neue Beschilderungen und „Straßenmalereien“, die das Leben vor allem der Fahrrad- und Pedelecfahrer in Gmünd fortan leichter machen sollen. Die Stadtverwaltung setzt auch mit Blick auf die RemstalGartenschau derzeit massiv ein großes Radwegekonzept um.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Jede Menge weiße Fahrradsymbole, aufgemalt auf Gmünder Straßen und sogar in den Gassen der historischen Altstadt, sollen vor allem ortsunkundigen Radlern sichere Wege durch die Stadt weisen. Abbiegungen werden zusätzlich durch Linien abgegrenzt, damit die Nutzer des neuen Radwegnetzes auch die Kurve kriegen und möglicherweise kreuzende Fußgänger gewarnt sind. Auf einigen Strecken wurden sogar großflächig mit einem roten Belag Einmündungs- oder Abbiegebereiche abmarkiert, um Autofahrer an Radlertrassen zu mehr Vorsicht und Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer anzuhalten. Ganzen Beitrag lesen »

Wichtig für Krebskranke

Schwäbisch Gmünd. Für Gmünds Bürgermeister Dr. Joachim Bläse ist es eine „wichtige Einrichtung“, die Psychoszoziale Krebsberatungsstelle Ostwürttemberg auf dem Gelände des Stauferklinikums. Vom Förderverein Onkologie 2009 gegründet, ist sie Anlaufstelle für an Krebs Erkrankte oder deren Angehörige. Allein im ersten Halbjahr 2018 hätten rund 390 Betroffene das kostenlose Angebot der Beratungsstelle genutzt, berichtete Diplom-Psychologin Monika Buchmann am Mittwoch den Mitgliedern im Sozialausschuss des Gemeinderats. Ziel sei es, „die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern“.

Um die Arbeit der Krebsberatungsstelle zu unterstützen, machte Cynthia Schneider (Die Linke) den Vorschlag, dass die Stadträte „mit guten Beispiel voran gehen sollten und dem Förderverein unser Sitzungsgeld spenden“ sollten.

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Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Oberbürgermeister Richard Arnold hat mit Vertretern der Pressehütte Mutlangen die Flagge des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz der Städte für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In diesem Jahr appellieren die Bürgermeister für den Frieden mit der Aktion an die Atommächte und weitere Staaten der Weltgemeinschaft, den im Juli 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

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Grüne Oase für Kinder und Flaneure

„Die Bäume sind das große Pfund dieser Anlage“, sagt Baubürgermeister Julius Mihm. Bis auf drei bleiben am Sebaldplatz alle erhalten, vier neue werden gesetzt. Zur Umgestaltung gab der Gemeinderat sein Plazet.
SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Die Verwaltung warb in der Gemeinderatssitzung intensiv um die Zustimmung der Stadträte. Sie hatte einen Grund: die Platzgestatung, wie sie jetzt vorliegt, wird deutlich teurer als zuvor angenommen – 410 000 Euro, 120 000 Euro mehr, als ursprünglich angesetzt. Ganzen Beitrag lesen »

Mehr Schutz für Bäume

Schwäbisch Gmünd. „In der Rosenstraße beschädigen Autofahrer beim Ein- und Ausparken immer wieder die am Straßenrand stehenden Bäume“, kritisierte Sebastian Fritz (Die Linke) am Mittwoch im Gemeinderat. Auf seine Anfrage, ob die Bäume besser geschützt werden könnten, brachte Oberbürgermeister Richard Arnold Metallgestelle ins Spiel, diese hätten sich bereits im Milchgässle bewährt. Die Verwaltung wolle nun prüfen, ob so etwas auch in der Rosenstraße denkbar wäre.

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Noteingänge für Hilfesuchende klemmen noch

Eigentlich verstehe es sich von selbst, meint Dr. Christof Morawitz, Vorstandsmitglied im Gmünder Handels- und Gewerbeverein (HGV): „Wenn jemand in Not ist, dann hilft man ihm.“ Aber mit der Aktion „Noteingang“, die auf einer Initiative des Stadtjugendrings und der Jugendkulturinitiave beruht, sollen sich Geschäfte in der Innenstadt nach außen hin sichtbar als sicheren Hafen für Hilfesuchende ausweisen. 2017 ist die Aktion gestartet. Doch das Projekt verharrt bis jetzt auf der Stelle. Ganzen Beitrag lesen »

Die Stadt unterstützt Gmünder Sportvereine

Schwäbisch Gmünd. „Wir werden immer sportlicher.“ Das sagte Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats zu der Bemerkung von Grünen-Stadtrat Elmar Hägele, dass die Zahl der Gmünder Jugendlichen bei internationalen Wettkämpfen steigt. Um die Jugendarbeit in den Gmünder Sportvereinen zu fördern, stellt die Stadt dieses Jahr über 75 000 Euro zur Verfügung. Der Verwaltungsausschuss sprach sich einstimmig dafür aus. Ganzen Beitrag lesen »

Bundesparteitag

11. Juni 2018  Ortsvorstand, Presse, Redaktion
Zum Ergebnis der Bundesparteitags der Linken erklärt der Gmünder Bundesparteitagsdelegierte und OV-Sprecher Alexander Relea-Linder:
„Auf dem Parteitag der Linken in Leipzig wurde das Thema „offene Grenzen“ breit und kontrovers diskutiert. Das Ergebnis des Parteitags ist, dass im beschlossenen Leitantrag nicht die völlig unrealistische Forderung ‚offene Grenzen für alle’ enthalten ist, sondern sich die Partei auf einen Dreiklang verständigt hat: Fluchtursachen bekämpfen, eine soziale Offensive hier im Land und sichere Fluchtwege sowie offene Grenzen für Asylberechtigte. Im Bundestags-Wahlprogramm stand leider noch etwas ganz anderes: offene Grenzen für alle, Bleiberecht für alle und 1050 Euro monatlich für alle. Von diesen unhaltbaren Forderungen ist Die Linke nun abgerückt, das ist ein Fortschritt.

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Radler sparen drei Tonnen Kohlendioxid

Umwelt Seit dem 31. Mai sind Gmünder Radler bei der bundesweiten Klimaschutz-Aktion „Stadtradeln“ über 25 000 Kilometer gefahren. Mit dem Auto hätten sie damit rund drei Tonnen Kohlendioxid verursacht. Darüber freuen sich Vertreter der Stadt. Die Aktion geht noch bis zum 20. Juni.

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Aufkleber für Parksünder

Viele Fahrradfahrer und Fußgänger kennen das: in der Gmünder Innenstadt müssen sie sich auf Fußwegen an abgestellten Autos vorbeizwängen. Für einen Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen zuweilen ein Ding der Unmöglichkeit. Auch Radfahrer weichen in besonders engen Fällen auf die Straße aus.

„Das Unrechtsbewusstsein beim Thema Falschparken ist bei vielen Autofahrern definitiv nur eingeschränkt vorhanden“, sagte Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister Schwäbisch Gmünds. Mit der Aktion „#woparkstdudenn?“ wolle die Stadt zum Umdenken regen. Ganzen Beitrag lesen »

Kurzzeitparker und Parken für Anwohner künftig klar getrennt

In Gmünds Kernstadt wird es künftig eine klare Trennung zwischen Kurzzeitparkplätzen und Anwohnerparkplätzen geben. Dies beschloss der Gemeinderat am Mittwoch. Zwölf Stadträte stimmten dagegen. Drei enthielten sich. Die Stadträte folgen damit dem Vorschlag des Agenda-Arbeitskreises Mobilität und Verkehr. Dieser hatte sich für eine klare Trennung ausgesprochen. Dies in der Überzeugung, dass so der Parksuchverkehr abnimmt. Ganz anders das Fraunhofer Institut Stuttgart, das für knapp 40 000 Euro der Stadt Gmünd Empfehlungen für ein Parkkonzept der Zukunft gegeben hatte.

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Strand-Gastro als Mittel gegen Vandalen

Schwäbisch Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold und Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse räumen ein, dass die Verwaltung den Gemeinderat über die Verpachtung eines Teils des Remsstrands hätte informieren sollen. Das sagten beide in der Sitzung am Mittwoch, als die Diskussion um den Strand breites Thema war. Arnold lobte dabei die Investitionen des Gastwirts für den Strand. Man könne die Liegestühle aber auch nutzen, ohne etwas zu konsumieren. Nur Fremdspeisen seien nicht erlaubt. Vor allem aber nannte er Vandalismus als Grund dafür, diese Nutzung des Strands zuzulassen. Ganzen Beitrag lesen »

Remsstrand sollte öffentlich zugänglich bleiben

03. Juni 2018  Ortsvorstand, Presse, Redaktion
In seiner letzten Vorstandssitzung beschäftigte sich der Ortsvorstand der Linken in Schwäbisch Gmünd insbesondere mit der jetzt bekannt gewordenen Verpachtung von etwa zwei Drittel des Remsstrandes an die GS Gastronomie.
Das Hauptargument der Stadtverwaltung, durch die Verpachtung, mehr soziale Kontrolle erreichen zu wollen, hält Ortsverbandsprecher Alexander Relea-Linder schlicht für „quatsch“. „Stadtsprecher Herrmann widerspricht sich doch selbst, wenn er durch die unbefristete Verpachtung von 70% des Remsstrandes mehr soziale Kontrolle erreichen will, anschließend jedoch darauf hinweist, dass es bisher kaum Vandalismus gab“, so Relea-Linder.

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Linke radelt mit

Der Ortsverband der Linken beteiligt sich zum zweiten Mal beim Gmünder Stadtradeln. Neben dem Vergleich unter den Städten liegt den Teilnehmer*innen vor allen Dingen das Aufzeigen eines noch ausstehenden, durchgängigen Radwegekonzepts für Alltagsradler am Herzen.

Das Rad als Alternative zum PKW nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Nicht nur weil es eine sehr preisgünstige Alternative ist, sondern im Stadtverkehr auch eine schnelle, geräuschlose und vor allen Dingen umweltfreundliche. Außerdem belegen Studien sehr deutlich, dass Radfahren gesund ist und sich im Durchschnitt sogar lebensverlängernd auswirkt. Ganzen Beitrag lesen »

Kein Disneyland in der Ledergasse

Das tat der Baubürgermeister am Mittwoch und betonte, „der Duktus der gestuften Giebel“ dieser Häuserzeile solle erhalten bleiben. Ob die Gebäude an der Ledergasse dabei stehen bleiben, zum Teil erhalten oder abgerissen werden, sei an dieser Stelle „noch nicht so entscheidend“. Hinter der Fassade zur Ledergasse hin könnten flexibel aufteilbare Einheiten entstehen. Denn klar sei: „Wir brauchen eine Nutzung und keinen Potenzialbau“, sagte Mihm. So sind in den Modellen, die er den Stadträten präsentierte, im Erdgeschoss Flächen für Einzelhandel, in den oberen Etagen Wohnungen vorgesehen. Ganzen Beitrag lesen »

An der Zeiselberg-Gaststätte wird nicht mehr gerüttelt

Die Pläne, nach denen Lammbrauer Andreas Kunz die Gaststätte auf dem Zeiselberg bauen kann, werden nicht mehr verändert. Die Mehrheit des Gemeinderats stimmte am Mittwoch dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Projekt zu. Dagegen stimmten acht Stadträte der FWF, der Linken und der Grünen, drei Grüne-Stadträte enthielten sich. Eine erneute Diskussion über das umstrittene Projekt hatte es nicht mehr gegeben, nach den Stellungnahmen jeder Fraktion wurde abgestimmt.

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Flächendeckendes Angebot ist angedacht

Stadtrat Sebastian Fritz (rechts) hat bereits in der Vergangenheit das Angebot der Fahrradmitnahme bei Stadtbus Gmünd gerne genutzt. Die Freude ist groß, dass dies nun auch bei Fahrbus Ostalb möglich ist. Neben Fritz zu sehen ist Erwin Leuthe, der Leiter des Stadtplanungsamtes. Auch sein Fahrrad hat noch Platz – maximal zwei Fahrräder können pro Busfahrt befördert werden. Foto: nb

Es ist ein Mosaikstein, dem weitere folgen sollen. Ostalb-Mobil und Fahrbus Ostalb haben es möglich gemacht, dass ab heute auf allen Linien im Verkehrsraum Gmünd die Fahrradmitnahme im Bus möglich ist. Eine Erweiterung auf weitere Kommunen ist angedacht.

OSTALBKREIS (nb). In vielen anderen Städ- ten ist die Fahrradmitnahme seit gerau- mer Zeit die Regel und auch in Gmünd ist dieser Service nichts gänzlich neues. Zu- mindest in den Bussen von Stadtbus Gmünd ist es seit zehn Jahren möglich, das Fahrrad mit dem Bus zu befördern. Sicherheitsrelevante Themen nennt Paul- Gerhard Maier, Geschäftsführer von Os- talb-Mobil, als Grund dafür, warum Fahrbus Gmünd erst jetzt diesen Schritt geht.

Ausnahmen wurden bislang keine ge- macht. Nun aber ist die Fahrradmitnah- me künftig von Montag bis Freitag ab neun Uhr sowie samstags und an Sonn- und Feiertagen ganztags möglich. „Und das auf allen Linien“, so Torsten Queren, Geschäftsstellenleiter bei Fahrbus Os- talb. Ganzen Beitrag lesen »

„Zeiselberg-Investor will mit der Bürgerinitiative sprechen“

Andreas Kunz, der das Gastronomie-Gebäude auf dem Zeiselberg bauen möchte, will mit der Bürgerinitiative (BI) sprechen, die ein Gegenmodell zu seinem Plan vorgestellt hat. Das berichtete FWF-Stadträtin Constance Schwarzkopf-Streit nach einem Gespräch mit dem Gastronomen, der auf dem Bergsporn den bisherigen Biergarten um eine Ganzjahres-Gastronomie ergänzen möchte. In dem Gespräch soll es um die geplante Terrasse und den Wintergarten gehen. Ganzen Beitrag lesen »