Auch so hätte der Sebaldplatz werden können

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt hat auch bei den Planungen für die Neugestaltung des Sebaldplatzes den Bürgern und Anwohnern kaum Zeit gegeben, mitzudiskutieren. Darüber waren sich die meisten Anwohner am Montagabend einig mit Linke-Fraktionssprecher Sebastian Fritz und BUND-Regionalgeschäftsführer Andreas Mooslehner.

Anlass war ein Vor-Ort-Termin in der Grünanlage, bei der der Designer Max Ottenwälder, dessen Büro ebenfalls am Sebaldplatz liegt, seine Alternativplanung für diesen Bereich vorstellte – eine Planung von der die Stadträte bei der Beschlussfassung zu diesem Thema nichts wussten, wie Fritz versicherte. Ganzen Beitrag lesen »

Investoren bleiben im Boot

Erneut stand gestern das Thema Neubau eines Hallenbads an der Nepperbergstraße („Gleispark“) im Blickpunkt des Gemeinderats. Die Linke und Bünd- nis90/Die Grünen scheiterten mit einem Antrag, umgehend aus der Investorenausschreibung auszusteigen, um stattdessen Bau und Betrieb in kommunaler Regie anzustreben.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Das Projekt sorgt weiterhin für kommunalpolitischen Zündstoff. Die erneute heftige Diskussion gestern konnten Oberbürgermeister Richard Arnold und Bürgermeister Dr. Joachim Bläse nicht nachvollziehen. Ganzen Beitrag lesen »

Rat gegen Linke-Antrag

Reinigung Fraktion will weniger private und mehr städtisch Beschäftigte.

Schwäbisch Gmünd. Die Linke-Fraktion im Gemeinderat will, dass die Fremdvergabe bei Reinigung und Grünpflege schrittweise zurückgenommen wird. Bei der Stadt Beschäftigte erhielten 14,50 Euro in der Stunde, bei Privaten Beschäftigte 10 Euro in der Stunde. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse wies darauf hin, dass 52 Prozent der Reinigungskräfte bei der Stadt beschäftigt seien, 48 Prozent privat. Der Linke-Antrag wurde abgelehnt.

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Unterkünfte werden teurer

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Stadträte haben in ihrer Sitzung am Mittwochabend bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen für eine Erhöhung der Gebührensätze für die Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte gestimmt. Ab dem 1. Januar 2019 wird zusätzlich zu der zu zahlenden Miete ein Zuschlag von 100 Euro monatlich erhoben, damit für die Stadt zwei Drittel der Kosten gedeckt sind. Einen Antrag, den Cynthia Schneider von der Linke-Fraktion stellte, die „drastische Erhöhung“ schrittweise über zwei Jahre durchzuführen, lehnten die anderen Gemeinderatsfraktionen ab.

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Über Zumutungen

20. Juli 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Wir beginnen mit Kritik. Sechs Stunden Ausschusssitzungen, wie am Mittwoch, sind für Stadträte eine Zumutung.
Wir machen weiter mit Lob. Klasse, dass Gmünds wunderbar im Herzen der Stadt gelegenes Kino endlich vollendet wird. Super, dass an den Wohnungen an der Stadtmauer – mit dem bemerkenswerten Wohnturm – ein Knopf dran ist. Das sind Impulse. Die Wohnbebauung ist eine Chance für, wie manche Gmünder die Schmiedgassen nennen, „Klein-Istanbul“. Dass dort endlich eine vorzeigbare Anbindung des Modeparks an den Marktplatz entsteht. Der „Traumpalast“ ist eine Chance für die Winkel zwischen Bocks- und Ledergasse. Dass dort Neues entsteht. Oder Bruchbuden saniert werden. Ganzen Beitrag lesen »

Gmünder Radler fahren fast 100 000 Kilometer beim Stadtradeln

Schwäbisch Gmünd. Mehr als zweimal haben Gmünder Radler symbolisch den Äquator auf dem Fahrrad umrundet. Beim bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln 2018“ legten die 348 Gmünder Teilnehmer zusammen 94 820 Kilometer zurück. Die Aktion sollte das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag bewerben. Vom 31. Mai bis zum 20. Juni zeichneten 29 Teams ihre gefahrenen Kilometer auf und errechneten symbolisch die Menge an Kohlendioxid, die sie auf der gleichen Strecke mit dem Auto verursacht hätten. Mit dem Umsatteln aufs Rad sparten sie insgesamt 12 464 Kilogramm Kohlendioxid ein. Ganzen Beitrag lesen »

Stadträte werden wohl Dialog zu Investorenbad fortsetzen

Im Gemeinderat zeichnet sich eine Mehrheit ab, den Dialog über ein durch einen Investor finanziertes Hallenbad fortzuführen. Dies ist das Ergebnis einer etwa dreistündigen Diskussion im Bau- und Verwaltungsausschuss am Mittwochabend. Dabei hatte auch die Bürgerinitiative (BI) Taubental das Wort. Ihre Vertreter zeigten eine aus ihrer Sicht günstigere Finanzierung eines städtischen Bades auf. Dem hatte zuvor Oberbürgermeister Richard Arnold eine Absage erteilt: Ein städtisches Bad ginge nur durch neue Schulden.

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Stadt übernimmt Imhofstraße 9

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt übernimmt von der Stiftung Heiligenbruck die ehemalige Synagoge in der Imhofstraße 9 für den symbolischen Preis von einem Euro. Das hat der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats am späten Mittwochabend einstimmig beschlossen.

Die Stiftung, das sagte Oberbürgermeister Richard Arnold, hätte das Denkmal auf Dauer so nicht halten können. Kurzfristiges Ziel sei die statische Sicherung, die bis zu 60 000 Euro kosten kann. Zur Remstal-Gartenschau werde das Gebäude integraler Bestandteil des Stadtrundgangs. Ganzen Beitrag lesen »

Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Ortsverband der Linken diskutiert erneut den Gmünder Wohnungsmarkt. Landes- und bundespolitisches Versagen bei diesem Thema entlässt die Kommune nicht aus der Verantwortung.

Der Ortsvorstand der Linken traf sich jüngst zur Vorstandssitzung und diskutierte einmal mehr den fehlenden bezahlbaren Wohnraum in Schwäbisch Gmünd. Anhand vieler Berichte von Bürgern und einer kürzlich vom Ortsvorstand organisierten Veranstaltung mit dem Mieterverein Ostalb lässt sich ablesen, dass das Problem von fehlendem bezahlbarem Wohnraum voll in Schwäbisch Gmünd angekommen sei. Ganzen Beitrag lesen »

Übers Ziel hinaus

12. Juli 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Kommentar von Heino Schütte (Rems Zeitung) zum Artikel: Jetzt radelt`s an allen Ecken und Enden in Gmünd

In Gmünd wird unter Hochdruck ein Radwegekonzept in die Tat umgesetzt. Viel guter Willen der Stadtverwaltung steckt da dahinter. Zumal bei den Verantwortlichen im Rathaus immer noch der Schreck einer Umfrage des ADFC in den Knochen steckt, als Gmünd eher fahrradunfreundlich abgeschnitten hatte. Zur Remstal-Gartenschau will man sich da nicht blamieren. Als überzeugter Alltagsradler hält sich aber Begeisterung angesichts der aktuellen Maßnahmen in Grenzen. Ganzen Beitrag lesen »

Jetzt radelt’s an allen Ecken und Enden in Gmünd

Unübersehbar sind zahlreiche Umbaumaßnahmen, neue Beschilderungen und „Straßenmalereien“, die das Leben vor allem der Fahrrad- und Pedelecfahrer in Gmünd fortan leichter machen sollen. Die Stadtverwaltung setzt auch mit Blick auf die RemstalGartenschau derzeit massiv ein großes Radwegekonzept um.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Jede Menge weiße Fahrradsymbole, aufgemalt auf Gmünder Straßen und sogar in den Gassen der historischen Altstadt, sollen vor allem ortsunkundigen Radlern sichere Wege durch die Stadt weisen. Abbiegungen werden zusätzlich durch Linien abgegrenzt, damit die Nutzer des neuen Radwegnetzes auch die Kurve kriegen und möglicherweise kreuzende Fußgänger gewarnt sind. Auf einigen Strecken wurden sogar großflächig mit einem roten Belag Einmündungs- oder Abbiegebereiche abmarkiert, um Autofahrer an Radlertrassen zu mehr Vorsicht und Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer anzuhalten. Ganzen Beitrag lesen »

Wichtig für Krebskranke

Schwäbisch Gmünd. Für Gmünds Bürgermeister Dr. Joachim Bläse ist es eine „wichtige Einrichtung“, die Psychoszoziale Krebsberatungsstelle Ostwürttemberg auf dem Gelände des Stauferklinikums. Vom Förderverein Onkologie 2009 gegründet, ist sie Anlaufstelle für an Krebs Erkrankte oder deren Angehörige. Allein im ersten Halbjahr 2018 hätten rund 390 Betroffene das kostenlose Angebot der Beratungsstelle genutzt, berichtete Diplom-Psychologin Monika Buchmann am Mittwoch den Mitgliedern im Sozialausschuss des Gemeinderats. Ziel sei es, „die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern“.

Um die Arbeit der Krebsberatungsstelle zu unterstützen, machte Cynthia Schneider (Die Linke) den Vorschlag, dass die Stadträte „mit guten Beispiel voran gehen sollten und dem Förderverein unser Sitzungsgeld spenden“ sollten.

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Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Oberbürgermeister Richard Arnold hat mit Vertretern der Pressehütte Mutlangen die Flagge des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz der Städte für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In diesem Jahr appellieren die Bürgermeister für den Frieden mit der Aktion an die Atommächte und weitere Staaten der Weltgemeinschaft, den im Juli 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

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Grüne Oase für Kinder und Flaneure

„Die Bäume sind das große Pfund dieser Anlage“, sagt Baubürgermeister Julius Mihm. Bis auf drei bleiben am Sebaldplatz alle erhalten, vier neue werden gesetzt. Zur Umgestaltung gab der Gemeinderat sein Plazet.
SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Die Verwaltung warb in der Gemeinderatssitzung intensiv um die Zustimmung der Stadträte. Sie hatte einen Grund: die Platzgestatung, wie sie jetzt vorliegt, wird deutlich teurer als zuvor angenommen – 410 000 Euro, 120 000 Euro mehr, als ursprünglich angesetzt. Ganzen Beitrag lesen »

Mehr Schutz für Bäume

Schwäbisch Gmünd. „In der Rosenstraße beschädigen Autofahrer beim Ein- und Ausparken immer wieder die am Straßenrand stehenden Bäume“, kritisierte Sebastian Fritz (Die Linke) am Mittwoch im Gemeinderat. Auf seine Anfrage, ob die Bäume besser geschützt werden könnten, brachte Oberbürgermeister Richard Arnold Metallgestelle ins Spiel, diese hätten sich bereits im Milchgässle bewährt. Die Verwaltung wolle nun prüfen, ob so etwas auch in der Rosenstraße denkbar wäre.

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Noteingänge für Hilfesuchende klemmen noch

Eigentlich verstehe es sich von selbst, meint Dr. Christof Morawitz, Vorstandsmitglied im Gmünder Handels- und Gewerbeverein (HGV): „Wenn jemand in Not ist, dann hilft man ihm.“ Aber mit der Aktion „Noteingang“, die auf einer Initiative des Stadtjugendrings und der Jugendkulturinitiave beruht, sollen sich Geschäfte in der Innenstadt nach außen hin sichtbar als sicheren Hafen für Hilfesuchende ausweisen. 2017 ist die Aktion gestartet. Doch das Projekt verharrt bis jetzt auf der Stelle. Ganzen Beitrag lesen »

Die Stadt unterstützt Gmünder Sportvereine

Schwäbisch Gmünd. „Wir werden immer sportlicher.“ Das sagte Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats zu der Bemerkung von Grünen-Stadtrat Elmar Hägele, dass die Zahl der Gmünder Jugendlichen bei internationalen Wettkämpfen steigt. Um die Jugendarbeit in den Gmünder Sportvereinen zu fördern, stellt die Stadt dieses Jahr über 75 000 Euro zur Verfügung. Der Verwaltungsausschuss sprach sich einstimmig dafür aus. Ganzen Beitrag lesen »

Bundesparteitag

11. Juni 2018  Ortsvorstand, Presse, Redaktion
Zum Ergebnis der Bundesparteitags der Linken erklärt der Gmünder Bundesparteitagsdelegierte und OV-Sprecher Alexander Relea-Linder:
„Auf dem Parteitag der Linken in Leipzig wurde das Thema „offene Grenzen“ breit und kontrovers diskutiert. Das Ergebnis des Parteitags ist, dass im beschlossenen Leitantrag nicht die völlig unrealistische Forderung ‚offene Grenzen für alle’ enthalten ist, sondern sich die Partei auf einen Dreiklang verständigt hat: Fluchtursachen bekämpfen, eine soziale Offensive hier im Land und sichere Fluchtwege sowie offene Grenzen für Asylberechtigte. Im Bundestags-Wahlprogramm stand leider noch etwas ganz anderes: offene Grenzen für alle, Bleiberecht für alle und 1050 Euro monatlich für alle. Von diesen unhaltbaren Forderungen ist Die Linke nun abgerückt, das ist ein Fortschritt.

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Radler sparen drei Tonnen Kohlendioxid

Umwelt Seit dem 31. Mai sind Gmünder Radler bei der bundesweiten Klimaschutz-Aktion „Stadtradeln“ über 25 000 Kilometer gefahren. Mit dem Auto hätten sie damit rund drei Tonnen Kohlendioxid verursacht. Darüber freuen sich Vertreter der Stadt. Die Aktion geht noch bis zum 20. Juni.

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Aufkleber für Parksünder

Viele Fahrradfahrer und Fußgänger kennen das: in der Gmünder Innenstadt müssen sie sich auf Fußwegen an abgestellten Autos vorbeizwängen. Für einen Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen zuweilen ein Ding der Unmöglichkeit. Auch Radfahrer weichen in besonders engen Fällen auf die Straße aus.

„Das Unrechtsbewusstsein beim Thema Falschparken ist bei vielen Autofahrern definitiv nur eingeschränkt vorhanden“, sagte Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister Schwäbisch Gmünds. Mit der Aktion „#woparkstdudenn?“ wolle die Stadt zum Umdenken regen. Ganzen Beitrag lesen »